Der Tanz der Derwische

Mit einer Nachdichtung eines Werks des persischen Mystikers Dschalal ad-Din ar-Rumi. Tanz aus der Krise, Teil 4 der musikalische Sommerreise 2020 Unsere musikalische Sommerreise führt uns heute ins türkische Konya, wo wir die Tänze der Derwische bestaunen werden. Die rituellen Drehungen um das eigene Ich erinnern hier auch an den bedeutenden persischen Mystiker Dschalal ad-Din […]

Read More…

Syrtos und Sirtaki

Tanz aus der Krise, Teil 2 Musikalische Sommerreise 2020 Mit einer Nachdichtung von Giorgos Seferis: Arnisi (Entsagung) Unsere musikalische Sommerreise führt uns heute nach Griechenland. Syrtos und Sirtaki sollen uns, ob mit oder Ouzo, dabei helfen, die Krise hinter uns zu lassen. Für den poetischen Teil dieser Tanz-Session sorgt Giogos Seferis, dessen Gedicht Arnisi (Entsagung) […]

Read More…

Tanz aus der Krise

Musikalische Sommerreise 2020 – Teil 1: Sarabande Mit einer Nachdichtung von Thomas Hardy: Afterwards Die diesjährige musikalische Sommerreise steht nach unserer langen Corona-Leidenszeit unter dem Motto: „Tanz aus der Krise“. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal nicht einzelne Länder, sondern Tänze und ihre spezifische Interpretation durch einzelne Musiker. Cross the borders! Ein barocker Hardrocker Zugabe: Thomas […]

Read More…

Ennui und Saudade

Ein Gedicht von Charles Baudelaire, vertont von Lizzie Levee In Zeiten des Corona-Kollers gewinnen Begriffe wie das französische „ennui“ oder das portugiesische „saudade“ an Bedeutung. Deutsche Worte wie „Überdruss“ oder „Langeweile“ treffen eben nicht annähernd die Empfindungen, die sich einstellen, wenn man Tag für Tag mit einer Wand vermummter Gestalten konfrontiert ist, ohne jede Möglichkeit, […]

Read More…

Stéphane Mallarmé: Un autre éventail („Ein anderer Fächer“)

Aus Anlass von Stéphane Mallarmés bevorstehendem Geburtstag am 18. März gibt es heute einen kleinen „Nachschlag“ zu dem Mallarmé-Special von Anfang des Jahres. Dabei geht es um eine spezielle Art von Gedichten, mit denen Mallarmé sich vor allem bei seinen weiblichen Fans beliebt gemacht haben dürfte. Frauen aus seinem Bekanntenkreis und weiblichen Familienmitgliedern schenkte der […]

Read More…

Stéphane Mallarmé: Le sonneur („Der Glöckner“)

Die Dichtung konstituiert bei Mallarmé eine eigene Welt. Sie ist hermetisch in dem Sinne, dass sie sich jeder Berührung mit dem flüchtigen Alltagsleben verweigert. Dies gilt für das künstlerische Werk, das sich einer raschen „Konsumierbarkeit“ entzieht, ebenso wie für den Dichter, dessen Wirken sich abseits des Tagesgeschehens vollzieht. Seine Aufgabe ist es nicht, auf unmittelbare […]

Read More…

Stéphane Mallarmé: Renouveau („Erneuerung“)

Stéphane Mallarmé hat nie verhehlt, dass Charles Baudelaires 1857 erschienene Gedichtsammlung Les Fleurs du mal („Die Blumen des Bösen“) für ihn – wie für so viele andere Literaten seiner Zeit – eine Offenbarung war. Auch das Werk Paul Verlaines, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband, war ein wichtiger Orientierungspunkt für sein dichterisches Schaffen. Mallarmés […]

Read More…

Stéphane Mallarmé: Soupir („Seufzer“)

1866 schrieben Schüler an die Tafel eines Gymnasiums im südfranzösischen Tournon die Worte: „Je suis hanté. L’Azur! L’Azur! L’Azur! L’Azur!“ („Ich werde verfolgt. Der Azur! …“) Es war der Schlussvers eines Gedichts von Stéphane Mallarmé, das kurz zuvor in einer Anthologie veröffentlicht worden war. Die auf den ersten Blick befremdlich wirkenden Worte lösten an der […]

Read More…

Stéphane Mallarmé: Apparition („Erscheinung“)

Der französische Dichter Stéphane Mallarmé (1842 – 1898) war in späteren Jahren eine Art Dichterfürst. Von den Besuchern seines literarischen Salons in Paris wurde er ehrerbietig als „Maître“ tituliert. Aber: Mallarmé war auch einmal jung. Jung und verliebt. Seine Beziehung zu der sieben Jahre älteren Christine Marie Gerhard trägt alle Züge romantischer Leidenschaft. Als Mallarmé […]

Read More…

Paul Verlaine: Promenade Sentimentale (Nebliger Weg)

In Ergänzung zum letzten Post auf diesem Blog, in dem es um Paul Verlaines Kaspar-Hauser-Dichtung ging, servieren wir zum heutigen Sonntag ein weiteres Verlaine-Gedicht. In seiner herbstlichen Stimmung passt es ganz gut zu dem aufziehenden trüben Novemberwetter. Als kleines Filmchen präsentiert, kann es den Herbst-Blues vielleicht auf eine kontemplativere Ebene heben. Angesichts der zentralen Bedeutung, […]

Read More…