Ein Chanson über die Schönheit des Lebens: Yves Jamait: J’en veux encore („Ich möchte mehr davon!“)

Heute in der LiteraturPlanet-Apotheke: „Ein Mittel gegen den November-Blues? Da hätte ich was für Sie: Probieren Sie es doch mal mit diesem Chanson hier!“ Und tatsächlich: Das musikalische Antidepressivum wirkt! Erschaffen hat es Yves Jamait, ein aus Dijon stammender Chansonnier. Der Musiker gehört zu den Spätberufenen. Erst im Jahr 2001, mit 40 Jahren, hat er […]

Read More…

Paul Verlaine: Promenade Sentimentale (Nebliger Weg)

In Ergänzung zum letzten Post auf diesem Blog, in dem es um Paul Verlaines Kaspar-Hauser-Dichtung ging, servieren wir zum heutigen Sonntag ein weiteres Verlaine-Gedicht. In seiner herbstlichen Stimmung passt es ganz gut zu dem aufziehenden trüben Novemberwetter. Als kleines Filmchen präsentiert, kann es den Herbst-Blues vielleicht auf eine kontemplativere Ebene heben. Angesichts der zentralen Bedeutung, […]

Read More…

Paul Verlaines Kaspar-Hauser Dichtung

Ein Gedicht über den Käfig des eigenen Lebens Paul Verlaine persönlich kennenzulernen, wäre wahrscheinlich nicht sehr reizvoll gewesen. Nach allem, was wir über ihn wissen, war er ein äußerst launischer, impulsiver Mensch, der immer wieder bis zum Exzess soff und unter Alkoholeinfluss zudem ausgesprochen gewalttätig wurde. Seine Gedichte freilich sprechen eine andere Sprache. Sie zeichnen […]

Read More…

Mikael Wiehe: Flickan och kråkan (Das Mädchen und die Krähe)

Im Sommer geht es auf dem Literaturplaneten wieder musikalisch zu. In loser Folge gibt es ein paar literarische Lieder zu hören. In diesem Jahr kommen sie alle aus dem hohen Norden. Den Anfang macht Mikael Wiehe, einer der bedeutendsten schwedischen Singer-Songwriter. Der 1946 geborene Musiker hat mit zahlreichen Songs sein politisches Engagement zum Ausdruck gebracht. […]

Read More…

Dominique A (Ané): La poésie

An einem Tag, an dem alle Welt über die große Politik redet – über die Hoffnung auf Europa und die Angst vor Europa, über die Volksherrschaft und die Herrschaft des Völkischen, über Führung und Verführung –, denke ich an etwas, das leider nicht zur Wahl steht: an die Poesie. Ich tue dies mit einem Chanson […]

Read More…

Ostern mit Baustelle

Ostern mit Baustelle – das klingt nicht sehr einladend. Allerdings geht es hier nicht um Baustellenlärm, sondern um die italienische Band Baustelle, die das deutsche Wort als Name für ihr Projekt gewählt hat, weil sie damit „beau“ (frz. ’schön‘) und „stelle“ (ital. ‚Sterne‘) assoziiert sowie sich wohl auch an den französischen Dichter Charles Baudelaire erinnert […]

Read More…

Charles Baudelaire: La mort des amants (Der Tod der Liebenden)

Zum heutigen Geburtstag Charles Baudelaires hier noch einmal eines der bekanntesten Werke des Dichters:  La mort des amants (Der Tod der Liebenden). Gemessen an den Vertonungen, handelt es sich sogar um das am intensivsten rezipierte Gedicht Baudelaires. So listet die Website baudelairesong.org – ein Projekt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, eine Übersicht über […]

Read More…

Robert de Souza:Die Stadt der Zukunft (La cité future)

Im letzten Teil der kleinen Reihe über  Robert de Souza steht heute ein Aspekt von dessen Schaffen im Vordergrund, den man nicht unbedingt mit einem Dichter – zumal mit einem symbolistischen – assoziieren würde: sein Engagement für eine lebenswerte Stadt. Aus der Perspektive des Künstlers selbst war dieses Engagement allerdings durchaus folgerichtig. Denn de Souzas […]

Read More…

Robert de Souza: Die Weide (Le saule)

Wie bereits angekündigt, folgt hier ein weiteres Gedicht des französischen Autors Robert de Souza mit deutscher Übertragung. Wie Le sommeil des cygnes (Der Schlaf der Schwäne), zu dem wir zuletzt ein kleines Filmchen gepostet haben, entstammt Le saule (Die Weide) dem Zyklus Du trouble au calme (Vom Unruhigen zum Ruhevollen), der in der 1897 erschienenen […]

Read More…

Robert de Souza: Le sommeil des cygnes (Der Schlaf der Schwäne)

Meditation mit  Text (Nachdichtung von D. Hoffmann)  und Musik von Camille Saint-Saëns ( Der Schwan  aus: Karneval der Tiere, 1886) Freie Nachdichtung von Dieter Hoffmann (rotherbaron): Der Schlaf der Schwäne Weiße Kähne mit eingerolltem Segel, so schlafen im Schilf die Schwäne, geschaukelt vom Wiegenlied des Windes in der perlmutternen Bucht. Mit schweigsamen Blicken leuchten weiße, […]

Read More…