Stéphane Mallarmé: Un autre éventail („Ein anderer Fächer“)

Aus Anlass von Stéphane Mallarmés bevorstehendem Geburtstag am 18. März gibt es heute einen kleinen „Nachschlag“ zu dem Mallarmé-Special von Anfang des Jahres. Dabei geht es um eine spezielle Art von Gedichten, mit denen Mallarmé sich vor allem bei seinen weiblichen Fans beliebt gemacht haben dürfte. Frauen aus seinem Bekanntenkreis und weiblichen Familienmitgliedern schenkte der […]

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Stéphane Mallarmé: Le sonneur („Der Glöckner“)

Die Dichtung konstituiert bei Mallarmé eine eigene Welt. Sie ist hermetisch in dem Sinne, dass sie sich jeder Berührung mit dem flüchtigen Alltagsleben verweigert. Dies gilt für das künstlerische Werk, das sich einer raschen „Konsumierbarkeit“ entzieht, ebenso wie für den Dichter, dessen Wirken sich abseits des Tagesgeschehens vollzieht. Seine Aufgabe ist es nicht, auf unmittelbare […]

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Stéphane Mallarmé: Renouveau („Erneuerung“)

Stéphane Mallarmé hat nie verhehlt, dass Charles Baudelaires 1857 erschienene Gedichtsammlung Les Fleurs du mal („Die Blumen des Bösen“) für ihn – wie für so viele andere Literaten seiner Zeit – eine Offenbarung war. Auch das Werk Paul Verlaines, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband, war ein wichtiger Orientierungspunkt für sein dichterisches Schaffen. Mallarmés […]

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Stéphane Mallarmé: Soupir („Seufzer“)

1866 schrieben Schüler an die Tafel eines Gymnasiums im südfranzösischen Tournon die Worte: „Je suis hanté. L’Azur! L’Azur! L’Azur! L’Azur!“ („Ich werde verfolgt. Der Azur! …“) Es war der Schlussvers eines Gedichts von Stéphane Mallarmé, das kurz zuvor in einer Anthologie veröffentlicht worden war. Die auf den ersten Blick befremdlich wirkenden Worte lösten an der […]

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Stéphane Mallarmé: Apparition („Erscheinung“)

Der französische Dichter Stéphane Mallarmé (1842 – 1898) war in späteren Jahren eine Art Dichterfürst. Von den Besuchern seines literarischen Salons in Paris wurde er ehrerbietig als „Maître“ tituliert. Aber: Mallarmé war auch einmal jung. Jung und verliebt. Seine Beziehung zu der sieben Jahre älteren Christine Marie Gerhard trägt alle Züge romantischer Leidenschaft. Als Mallarmé […]

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Paul Verlaine: Promenade Sentimentale (Nebliger Weg)

In Ergänzung zum letzten Post auf diesem Blog, in dem es um Paul Verlaines Kaspar-Hauser-Dichtung ging, servieren wir zum heutigen Sonntag ein weiteres Verlaine-Gedicht. In seiner herbstlichen Stimmung passt es ganz gut zu dem aufziehenden trüben Novemberwetter. Als kleines Filmchen präsentiert, kann es den Herbst-Blues vielleicht auf eine kontemplativere Ebene heben. Angesichts der zentralen Bedeutung, […]

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Paul Verlaines Kaspar-Hauser Dichtung

Ein Gedicht über den Käfig des eigenen Lebens Paul Verlaine persönlich kennenzulernen, wäre wahrscheinlich nicht sehr reizvoll gewesen. Nach allem, was wir über ihn wissen, war er ein äußerst launischer, impulsiver Mensch, der immer wieder bis zum Exzess soff und unter Alkoholeinfluss zudem ausgesprochen gewalttätig wurde. Seine Gedichte freilich sprechen eine andere Sprache. Sie zeichnen […]

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Charles Baudelaire: La mort des amants (Der Tod der Liebenden)

Zum heutigen Geburtstag Charles Baudelaires hier noch einmal eines der bekanntesten Werke des Dichters:  La mort des amants (Der Tod der Liebenden). Gemessen an den Vertonungen, handelt es sich sogar um das am intensivsten rezipierte Gedicht Baudelaires. So listet die Website baudelairesong.org – ein Projekt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, eine Übersicht über […]

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Robert de Souza:Die Stadt der Zukunft (La cité future)

Im letzten Teil der kleinen Reihe über  Robert de Souza steht heute ein Aspekt von dessen Schaffen im Vordergrund, den man nicht unbedingt mit einem Dichter – zumal mit einem symbolistischen – assoziieren würde: sein Engagement für eine lebenswerte Stadt. Aus der Perspektive des Künstlers selbst war dieses Engagement allerdings durchaus folgerichtig. Denn de Souzas […]

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Robert de Souza: Die Weide (Le saule)

Wie bereits angekündigt, folgt hier ein weiteres Gedicht des französischen Autors Robert de Souza mit deutscher Übertragung. Wie Le sommeil des cygnes (Der Schlaf der Schwäne), zu dem wir zuletzt ein kleines Filmchen gepostet haben, entstammt Le saule (Die Weide) dem Zyklus Du trouble au calme (Vom Unruhigen zum Ruhevollen), der in der 1897 erschienenen […]

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