Morte Saison: Ein Winterlied von Georges Chelon

Heute im Programm: eine Zeitreise ins Jahr 1966! Ein sehr ernster junger Mann singt ein sehr trauriges Lied über eine sehr endgültig vergangene Liebe … Bei dem ernsten jungen Mann handelt es sich um den 1943 geborenen Georges Chelon. Die Bühne des französischen Chansons hat er schon 1965, nach Abschluss seines Politikstudiums in Grenoble, betreten. […]

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Renaud: Dès que le vent soufflera („Sobald der Wind sich erhebt“)

Aufbruch ins Ungewisse Renauds mitreißendes Chanson Dès que le vent soufflera („Sobald der Wind sich erhebt“) ist ein Lied über den Mut, in See zu stechen und ins Ungewisse aufzubrechen, sich über alle Zweifel und Zweifler hinwegzusetzen und einfach seinem inneren Kompass zu folgen. Getreu dem schönen Motto des tschechischen Dichterpräsidenten Václav Havel: „Hoffnung ist […]

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Thomas Fersen: La chauve-souris (Die Fledermaus …)

… liebte einen Regenschirm Lust auf ein dadaistisches Liedchen? O.k. …. Dann:  Spot an für den 1963 in Paris geborenen Thomas Fersen, einen Meister des Wortwitzes und der hintergründigen Sprachspiele! In Fersens Chanson Une chauve-souris geht es um eine Fledermaus, die sich unsterblich in einen Regenschirm verliebt. Damit bewegen wir uns hier natürlich irgendwo zwischen […]

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Françoiz Breut: Ma colère („Meine Wut“)

Der erloschene Zorn In einer Welt des Hasses ist die Wut die natürliche Verbündete der Liebe. Denn gerade jene, die an die Utopie der Liebe glauben und von ihr zehren, können nicht anders, als auf die Herrschaft des Hasses mit permanenter Empörung zu reagieren. Das Problem ist nur, dass die Alltäglichkeit des Hasses sehr schnell […]

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Pauline Croze: T’es beau („Du bist schön“)

Das Wagnis der Liebe Wie alles Göttliche ist die Liebe schön und schrecklich zugleich. Sie ist schön, weil sie ein Weg zur Wahrheit ist und das Leben in seiner Wesenhaftigkeit offenbart. Sie ist aber auch schrecklich, weil sie die von ihrem Pfeil Getroffenen dem wesenlos-oberflächlichen, von Streit und Gier geprägten Alltag entfremdet. So ist jede […]

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Émilie Simon: Le désert („Die Wüste“)

Göttliche Liebe und die Liebe Gottes Gott ist die Liebe, heißt es. Man könnte den Satz auch umdrehen und sagen: Die Liebe ist göttlich. Beide Sätze basieren auf derselben Empfindung: Die Liebe ist der einzige Weg, auf dem wir unserer existenziellen Einsamkeit, diesem Eingeschlossensein in uns selbst, entfliehen können. Die Liebe ist eine Brücke in […]

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Manu Chao: Clantestino

Flüchtlinge: Ein Leben im Verborgenen. Heute mal ein Klassiker:  die Flüchtlingshymne Clandestino von Manu Chao, einem 1961 in Paris als Sohn einer baskischen Mutter und eines galicischen Journalisten und Schriftstellers geborenen Sängers. Das Faszinierende an Manu Chao ist, dass es dem Sänger mit seiner Band immer wieder gelingt, das Schicksal ausgegrenzter Menschen zu besingen, die […]

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Ein Chanson über die Schönheit des Lebens: Yves Jamait: J’en veux encore („Ich möchte mehr davon!“)

Heute in der LiteraturPlanet-Apotheke: „Ein Mittel gegen den November-Blues? Da hätte ich was für Sie: Probieren Sie es doch mal mit diesem Chanson hier!“ Und tatsächlich: Das musikalische Antidepressivum wirkt! Erschaffen hat es Yves Jamait, ein aus Dijon stammender Chansonnier. Der Musiker gehört zu den Spätberufenen. Erst im Jahr 2001, mit 40 Jahren, hat er […]

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Dominique A (Ané): La poésie

An einem Tag, an dem alle Welt über die große Politik redet – über die Hoffnung auf Europa und die Angst vor Europa, über die Volksherrschaft und die Herrschaft des Völkischen, über Führung und Verführung –, denke ich an etwas, das leider nicht zur Wahl steht: an die Poesie. Ich tue dies mit einem Chanson […]

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Das bretonische Volkslied Tri Martolod

Mit Links zu zahlreichen Fassungen des Liedes. Die Weihnachtsgrüße des LiteraturPlaneten kommen in diesem Jahr aus der Bretagne – mit einem Lied, das nicht von Weihnachten handelt, aber vielleicht doch ganz gut dazu passt. Im Kern handelt Tri Martolod (‚Drei Matrosen‘) von einem Matrosen und einer Magd, die sich das Jawort geben, obwohl sie rein […]

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