Renaud: Dès que le vent soufflera („Sobald der Wind sich erhebt“)

Aufbruch ins Ungewisse Renauds mitreißendes Chanson Dès que le vent soufflera („Sobald der Wind sich erhebt“) ist ein Lied über den Mut, in See zu stechen und ins Ungewisse aufzubrechen, sich über alle Zweifel und Zweifler hinwegzusetzen und einfach seinem inneren Kompass zu folgen. Getreu dem schönen Motto des tschechischen Dichterpräsidenten Václav Havel: „Hoffnung ist […]

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Françoiz Breut: Ma colère („Meine Wut“)

Der erloschene Zorn In einer Welt des Hasses ist die Wut die natürliche Verbündete der Liebe. Denn gerade jene, die an die Utopie der Liebe glauben und von ihr zehren, können nicht anders, als auf die Herrschaft des Hasses mit permanenter Empörung zu reagieren. Das Problem ist nur, dass die Alltäglichkeit des Hasses sehr schnell […]

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Pauline Croze: T’es beau („Du bist schön“)

Das Wagnis der Liebe Wie alles Göttliche ist die Liebe schön und schrecklich zugleich. Sie ist schön, weil sie ein Weg zur Wahrheit ist und das Leben in seiner Wesenhaftigkeit offenbart. Sie ist aber auch schrecklich, weil sie die von ihrem Pfeil Getroffenen dem wesenlos-oberflächlichen, von Streit und Gier geprägten Alltag entfremdet. So ist jede […]

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Émilie Simon: Le désert („Die Wüste“)

Göttliche Liebe und die Liebe Gottes Gott ist die Liebe, heißt es. Man könnte den Satz auch umdrehen und sagen: Die Liebe ist göttlich. Beide Sätze basieren auf derselben Empfindung: Die Liebe ist der einzige Weg, auf dem wir unserer existenziellen Einsamkeit, diesem Eingeschlossensein in uns selbst, entfliehen können. Die Liebe ist eine Brücke in […]

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Charles Baudelaire: La mort des amants (Der Tod der Liebenden)

Zum heutigen Geburtstag Charles Baudelaires hier noch einmal eines der bekanntesten Werke des Dichters:  La mort des amants (Der Tod der Liebenden). Gemessen an den Vertonungen, handelt es sich sogar um das am intensivsten rezipierte Gedicht Baudelaires. So listet die Website baudelairesong.org – ein Projekt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, eine Übersicht über […]

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Robert de Souza:Die Stadt der Zukunft (La cité future)

Im letzten Teil der kleinen Reihe über  Robert de Souza steht heute ein Aspekt von dessen Schaffen im Vordergrund, den man nicht unbedingt mit einem Dichter – zumal mit einem symbolistischen – assoziieren würde: sein Engagement für eine lebenswerte Stadt. Aus der Perspektive des Künstlers selbst war dieses Engagement allerdings durchaus folgerichtig. Denn de Souzas […]

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Robert de Souza: Die Weide (Le saule)

Wie bereits angekündigt, folgt hier ein weiteres Gedicht des französischen Autors Robert de Souza mit deutscher Übertragung. Wie Le sommeil des cygnes (Der Schlaf der Schwäne), zu dem wir zuletzt ein kleines Filmchen gepostet haben, entstammt Le saule (Die Weide) dem Zyklus Du trouble au calme (Vom Unruhigen zum Ruhevollen), der in der 1897 erschienenen […]

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Charles Baudelaire: Tristesses de la lune (Mondmelancholie)

Edgar Allan Poe war eine feste Bezugsgröße für Charles Baudelaire. Als Poe-Übersetzer war er auch bestens mit den dichtungstheoretischen Überlegungen dieses Autors, in dem er einen Seelenverwandten erkannte, vertraut. Zustimmend zitiert er etwa aus dessen Vorwort zu dem Prosagedicht Eureka (1848), das Poe jenen gewidmet hat, die „in die Träume als in ihre einzigen Wirklichkeiten […]

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Au revoir, Charles Aznavour!

Heute eine traurige Nachricht: Charles Aznavour ist tot. Aber seine Lieder werden bleiben. Der 1924 als Schahnur Waghinak Asnawurjan in Armenien geborene Chansonnier ist zwar in und mit der französischen Sprache und Kultur zum Weltstar aufgestiegen. Seine armenischen Wurzeln hat er jedoch nie verleugnet. Stets hat er sich für die Sache der Armenier eingesetzt. 2009 […]

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Antikriegsgedichte von Jacques Prévert

Zeitlebens hat Jacques Prévert sich gegen eine Art von Religionsausübung gewandt, bei der die Religion dazu genutzt wird, die Menschen zur blinden Unterordnung unter Autoritäten anzuhalten. Besonders hart geht er mit dem ideologischen Einsatz der Religion dort ins Gericht, wo damit der Krieg legitimiert wird. Nicht nur habe man den Soldaten in den Schützengräben stets […]

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