Die unerfüllbare Sehnsucht nach Vollkommenheit / The Unfulfillable Longing for Perfection

Zu Stéphane Mallarmés Gedicht Soupir (Seufzer) / On Stéphane Mallarmé’s Poem Soupir (Sigh) Der azurblaue Himmel, zum Greifen nahe und doch unnahbar – das ist in Stéphane Mallarmés Dichtung das Bild für das unerreichbare Ideal von Vollkommenheit. English Version Seufzer Befleckt vom Sommersprossenglanz des Herbstes,versinkt meine Seele, verschwiegene Schwester, an deiner Stirnim flüchtigen Himmel deiner […]

Read More…

Eine stürmische Liebe / A Stormy Love

Zu Stéphane Mallarmés Gedicht Apparition (Erscheinung) / On Stéphane Mallarmé’s poem Apparition Die Jugend des französischen Dichter Stéphane Mallarmé (1842 – 1898) war geprägt von der Liebe zu der sieben Jahre älteren Christine Marie Gerhard. Ihr ist auch eines seiner schönsten Gedichte gewidmet. – Auftakt zu einer mehrteiligen Reihe zum 180. Geburtstag des Dichters. The […]

Read More…

Stéphane Mallarmé: Un autre éventail („Ein anderer Fächer“)

Aus Anlass von Stéphane Mallarmés bevorstehendem Geburtstag am 18. März gibt es heute einen kleinen „Nachschlag“ zu dem Mallarmé-Special von Anfang des Jahres. Dabei geht es um eine spezielle Art von Gedichten, mit denen Mallarmé sich vor allem bei seinen weiblichen Fans beliebt gemacht haben dürfte. Frauen aus seinem Bekanntenkreis und weiblichen Familienmitgliedern schenkte der […]

Read More…

Stéphane Mallarmé: Le sonneur („Der Glöckner“)

Die Dichtung konstituiert bei Mallarmé eine eigene Welt. Sie ist hermetisch in dem Sinne, dass sie sich jeder Berührung mit dem flüchtigen Alltagsleben verweigert. Dies gilt für das künstlerische Werk, das sich einer raschen „Konsumierbarkeit“ entzieht, ebenso wie für den Dichter, dessen Wirken sich abseits des Tagesgeschehens vollzieht. Seine Aufgabe ist es nicht, auf unmittelbare […]

Read More…

Stéphane Mallarmé: Renouveau („Erneuerung“)

Stéphane Mallarmé hat nie verhehlt, dass Charles Baudelaires 1857 erschienene Gedichtsammlung Les Fleurs du mal („Die Blumen des Bösen“) für ihn – wie für so viele andere Literaten seiner Zeit – eine Offenbarung war. Auch das Werk Paul Verlaines, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband, war ein wichtiger Orientierungspunkt für sein dichterisches Schaffen. Mallarmés […]

Read More…

Stéphane Mallarmé: Soupir („Seufzer“)

1866 schrieben Schüler an die Tafel eines Gymnasiums im südfranzösischen Tournon die Worte: „Je suis hanté. L’Azur! L’Azur! L’Azur! L’Azur!“ („Ich werde verfolgt. Der Azur! …“) Es war der Schlussvers eines Gedichts von Stéphane Mallarmé, das kurz zuvor in einer Anthologie veröffentlicht worden war. Die auf den ersten Blick befremdlich wirkenden Worte lösten an der […]

Read More…

Stéphane Mallarmé: Apparition („Erscheinung“)

Der französische Dichter Stéphane Mallarmé (1842 – 1898) war in späteren Jahren eine Art Dichterfürst. Von den Besuchern seines literarischen Salons in Paris wurde er ehrerbietig als „Maître“ tituliert. Aber: Mallarmé war auch einmal jung. Jung und verliebt. Seine Beziehung zu der sieben Jahre älteren Christine Marie Gerhard trägt alle Züge romantischer Leidenschaft. Als Mallarmé […]

Read More…