Programmvorschau

Der Sommer auf dem Literaturplaneten Der Sommer ist die Zeit der Badevergnügungen und des Eisschleckens. Aber ist er auch eine Zeit der Literatur? Der Sommer und die Literatur Sommer, Sonne, Literatur – passt das zusammen? Ja und nein. Für manche ist der Sommer die Zeit, in der sie endlich einmal Zeit und Muße haben, all […]

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Der Papst als Antichrist

Gedichte Walthers von der Vogelweide/10 Walther von der Vogelweide hat teilweise sehr heftige Kritik an Papsttum und Amtskirche geübt. Darin spiegelt sich die religiöse Erneuerungssehnsucht seiner Zeit, aber auch der Machtkampf zwischen Papst- und Kaisertum wider. Podcast: Der neue JudasVerwirrung hält die ganze Welt umfangen.Alle klagen, aber niemand weiß:Unser Vater ist’s, der Papst in Rom,dem […]

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Wie soll man leben auf dieser Welt?

Gedichte Walthers von der Vogelweide/9 In seiner berühmten „Reichsklage“ betont Walther von der Vogelweide die Notwendigkeit äußeren für die Erlangung inneren Friedens. Das Gedicht ist vor dem Hintergrund des mittelalterlichen Fehdewesens zu sehen, weist aber auch aktuelle Bezüge auf. Podcast: Klagelied(Reichsklage)Mit übereinandergeschlagenen Beinen,einen Ellbogen aufs Knie gestützt,das Kinn und meine Wangein meine Hand geschmiegt –so […]

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Äußerer und innerer Reichtum

Gedichte Walthers von der Vogelweide/8 Immer wieder warnt Walther von der Vogelweide vor den Fallstricken äußeren Reichtums. Er verurteilt diesen zwar nicht grundsätzlich, gibt aber zu bedenken, dass er von dem wichtigeren inneren, seelischen Reichtum wegführen könne. Podcast Die Fallstricke des BesitzesVon der Seine bis an die Mur,vom Po bis an die Trave,überall versinkt die Tugend […]

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Der Zauberstab des Frühlings

Gedichte Walthers von der Vogelweide/7 Der Frühling läutete im Mittelalter nicht einfach nur die wärmere Jahreszeit ein. Er war auch das Tor zu einem freieren, ungebundeneren Leben. Dies erklärt die Euphorie, mit der Walther von der Vogelweide den Frühling begrüßt und in seinen Wintergedichten herbeisehnt. Podcast MailiedSeht auch ihr die Wunder, die der Maiwieder uns […]

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Sommerträume in der Winterhölle

Gedichte Walthers von der Vogelweide/6 Den Widrigkeiten des Winters war man im Mittelalter weit stärker ausgesetzt als heute. Davon konnte auch Walther von der Vogelweide – im wahrsten Sinne des Wortes – „ein Lied singen“. WinterliedHell leuchtete die Welt, gelb, rot und blau,in grüne Gewänder waren der Waldund seine Geschwister gekleidet,die kleinen Vögel sangen ihre […]

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Als Feingeist unter Rittern

Gedichte Walthers von der Vogelweide/5 In der berühmten Abbildung in der Manessischen Liederhandschrift wird Walther von der Vogelweide als eine Art Dichterkönig porträtiert. Sein Alltag als Dichter war jedoch von so vielen Hindernissen geprägt, dass er sich kaum sehr „königlich“ gefühlt haben dürfte. Podcast Am Thüringer HofWer an einem Ohrenleiden krankt, dem rate ich:Mach einen […]

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Ein Lehen als Existenzsicherung

Gedichte Walthers von der Vogelweide/4 In einem Dankgedicht an Friedrich II. feiert Walther von der Vogelweide den Erhalt eines Lehens, von dem er sich eine größere materielle Sicherheit versprach. Es gibt aber auch etliche dichterische Zeugnisse für sein Leiden unter seiner Existenz als höfischer „Betteldichter“. Ich habe mein Lehen!Ich hab‘ mein Lehen, sagt es aller […]

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Geldnöte eines fahrenden Sängers

Gedichte Walthers von der Vogelweide/3 Als fahrender Sänger war Walther von der Vogelweide sein Leben lang auf die Mildtätigkeit seiner Gönner angewiesen. Bittgesänge und belohnungsträchtige Lobpreisungen der Reichen und Mächtigen waren daher ein fester Teil seines dichterischen Repertoires. An Friedrich II.Schutzherr von Rom und König von Apulien:Erbarme dich meiner,dass ich den Reichtum meiner Kunstnicht mit […]

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Ein Leben im Schatten der Macht

Gedichte Walthers von der Vogelweide/2 In einer berühmten Elegie blickt Walther von der Vogelweide auf sein Leben zurück. Dessen Verlauf bleibt vielfach im Dunkeln, lässt sich jedoch in groben Linien aus seinen Versen rekonstruieren – denn in diesen nimmt er immer wieder auf politische Ereignisse seiner Zeit Bezug. Wohin sind sie entschwunden, alle meine Jahre?Wohin […]

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