Circus Cermaque: Krkavec (Der Rabe)

Von einem Irgendwo zum anderen Heute im Programm: ein Lied aus aus Tschechien –  konkret: von der Gruppe Circus Cermaque, einem von Jakub Čermák ins Leben gerufenen Musikprojekt. Der 1986 geborene Čermák schreibt Gedichte, die er teilweise selbst vertont. An der Technischen Universität Brno (Brünn)  hat er sich mit Film- und Videokunst beschäftigt, was sich […]

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Thomas Fersen: La chauve-souris (Die Fledermaus …)

… liebte einen Regenschirm Lust auf ein dadaistisches Liedchen? O.k. …. Dann:  Spot an für den 1963 in Paris geborenen Thomas Fersen, einen Meister des Wortwitzes und der hintergründigen Sprachspiele! In Fersens Chanson Une chauve-souris geht es um eine Fledermaus, die sich unsterblich in einen Regenschirm verliebt. Damit bewegen wir uns hier natürlich irgendwo zwischen […]

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Françoiz Breut: Ma colère („Meine Wut“)

Der erloschene Zorn In einer Welt des Hasses ist die Wut die natürliche Verbündete der Liebe. Denn gerade jene, die an die Utopie der Liebe glauben und von ihr zehren, können nicht anders, als auf die Herrschaft des Hasses mit permanenter Empörung zu reagieren. Das Problem ist nur, dass die Alltäglichkeit des Hasses sehr schnell […]

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Pauline Croze: T’es beau („Du bist schön“)

Das Wagnis der Liebe Wie alles Göttliche ist die Liebe schön und schrecklich zugleich. Sie ist schön, weil sie ein Weg zur Wahrheit ist und das Leben in seiner Wesenhaftigkeit offenbart. Sie ist aber auch schrecklich, weil sie die von ihrem Pfeil Getroffenen dem wesenlos-oberflächlichen, von Streit und Gier geprägten Alltag entfremdet. So ist jede […]

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OqueStrada: O teu murmúrio (Dein Murmeln)

Die Allgegenwart der Liebe Wer liebt, sieht die Welt mit anderen Augen. Die Dinge öffnen sich und wenden einem ihr tieferes, wesenhafteres Gesicht zu. Kleinigkeiten, an denen man zuvor achtlos vorübergegangen ist, sind auf einmal von Bedeutung erfüllt, das Leben wird in seiner ganzen Fülle und Schönheit erfahrbar. So erkennt, wer liebt, die Liebe als […]

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Émilie Simon: Le désert („Die Wüste“)

Göttliche Liebe und die Liebe Gottes Gott ist die Liebe, heißt es. Man könnte den Satz auch umdrehen und sagen: Die Liebe ist göttlich. Beide Sätze basieren auf derselben Empfindung: Die Liebe ist der einzige Weg, auf dem wir unserer existenziellen Einsamkeit, diesem Eingeschlossensein in uns selbst, entfliehen können. Die Liebe ist eine Brücke in […]

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Björk: Jólakötturinn

Ein Lied über ein Weihnachtsraubtier Die 1965 in Reykjavik geborene Björk Guðmundsdóttir hat ihr erstes Album bereits mit 12 Jahren aufgenommen. Nach musikalischen Ausflügen in die Punk- und Gothic-Szene war sie Ende der 1980er Jahre eine der Mitbegründerinnen der Band The Sugarcubes, mit der ihr der internationale Durchbruch gelang. Parallel experimentierte sie mit Jazz-Musik und […]

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Vetusta Morla: ¡Alto! („Halt!“)

Der Krieg als Teil des Alltags Die 1998 gegründete spanische Band Vetusta Morla – der Name leitet sich von der Figur der uralten („vetusta“) Schildkröte in Michael Endes Unendlicher Geschichte her – versteht den „Krieg“ in einem weiteren Sinne. Dies unterscheidet den hier vorgestellten Song von klassischen Antikriegsliedern (vgl. auf diesem Blog etwa die Lieder […]

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Deolinda: Parva que sou (Wie dumm ich bin …)

Ein Lied über die Generation Praktikum. Das Lied der 2006 gegründeten portugiesischen Band Deolinda Parva que sou („Wie dumm ich bin“), wirft  ein Schlaglicht auf mögliche Gründe für die immer wiederkehrenden Emigrationswellen in der portugiesischen Geschichte (vgl. hierzu auch die Lieder von José Afonso und Rosalía de Castro). Im Mittelpunkt steht in dem Song die […]

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