Äußerer und innerer Reichtum

Gedichte Walthers von der Vogelweide/8 Immer wieder warnt Walther von der Vogelweide vor den Fallstricken äußeren Reichtums. Er verurteilt diesen zwar nicht grundsätzlich, gibt aber zu bedenken, dass er von dem wichtigeren inneren, seelischen Reichtum wegführen könne. Podcast Die Fallstricke des BesitzesVon der Seine bis an die Mur,vom Po bis an die Trave,überall versinkt die Tugend […]

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Der Zauberstab des Frühlings

Gedichte Walthers von der Vogelweide/7 Der Frühling läutete im Mittelalter nicht einfach nur die wärmere Jahreszeit ein. Er war auch das Tor zu einem freieren, ungebundeneren Leben. Dies erklärt die Euphorie, mit der Walther von der Vogelweide den Frühling begrüßt und in seinen Wintergedichten herbeisehnt. Podcast MailiedSeht auch ihr die Wunder, die der Maiwieder uns […]

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Sommerträume in der Winterhölle

Gedichte Walthers von der Vogelweide/6 Den Widrigkeiten des Winters war man im Mittelalter weit stärker ausgesetzt als heute. Davon konnte auch Walther von der Vogelweide – im wahrsten Sinne des Wortes – „ein Lied singen“. WinterliedHell leuchtete die Welt, gelb, rot und blau,in grüne Gewänder waren der Waldund seine Geschwister gekleidet,die kleinen Vögel sangen ihre […]

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Als Feingeist unter Rittern

Gedichte Walthers von der Vogelweide/5 In der berühmten Abbildung in der Manessischen Liederhandschrift wird Walther von der Vogelweide als eine Art Dichterkönig porträtiert. Sein Alltag als Dichter war jedoch von so vielen Hindernissen geprägt, dass er sich kaum sehr „königlich“ gefühlt haben dürfte. Podcast Am Thüringer HofWer an einem Ohrenleiden krankt, dem rate ich:Mach einen […]

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Ein Lehen als Existenzsicherung

Gedichte Walthers von der Vogelweide/4 In einem Dankgedicht an Friedrich II. feiert Walther von der Vogelweide den Erhalt eines Lehens, von dem er sich eine größere materielle Sicherheit versprach. Es gibt aber auch etliche dichterische Zeugnisse für sein Leiden unter seiner Existenz als höfischer „Betteldichter“. Ich habe mein Lehen!Ich hab‘ mein Lehen, sagt es aller […]

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Geldnöte eines fahrenden Sängers

Gedichte Walthers von der Vogelweide/3 Als fahrender Sänger war Walther von der Vogelweide sein Leben lang auf die Mildtätigkeit seiner Gönner angewiesen. Bittgesänge und belohnungsträchtige Lobpreisungen der Reichen und Mächtigen waren daher ein fester Teil seines dichterischen Repertoires. An Friedrich II.Schutzherr von Rom und König von Apulien:Erbarme dich meiner,dass ich den Reichtum meiner Kunstnicht mit […]

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Ein Leben im Schatten der Macht

Gedichte Walthers von der Vogelweide/2 In einer berühmten Elegie blickt Walther von der Vogelweide auf sein Leben zurück. Dessen Verlauf bleibt vielfach im Dunkeln, lässt sich jedoch in groben Linien aus seinen Versen rekonstruieren – denn in diesen nimmt er immer wieder auf politische Ereignisse seiner Zeit Bezug. Wohin sind sie entschwunden, alle meine Jahre?Wohin […]

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Ebene Minne: Liebesglück „unter der Linde“

Minnelieder Walthers von der Vogelweide/5 Walthers „Mädchenlieder“ beruhen auf dem Ideal der „ebenen Liebe“. Gemeint ist damit eine Liebe, die – jenseits aller Konventionen – nur auf der gegenseitigen Zuneigung zweier Menschen füreinander gründet. Podcast Walther von der Vogelweide: Was ist Minne? Wer weiß zu sagen, was das ist – die Minne!Zwar habe ich schon […]

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Die launische Liebesgöttin

Minnelieder Walthers von der Vogelweide/4 Auf der Suche nach dem rechten Maß (der „mâze“) in der Liebe verwirft Walther von der Vogelweide allzu exzessive Sinnesfreuden. Aber auch der übersteigerten Verehrung der Angebeteten steht er skeptisch gegenüber. Podcast Walther von der Vogelweide: Frau Mâze All meine Würde und meinen inneren Friedenverdanke ich Euch, Frau Mâze!Ob bei […]

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Der Körper der Göttin

Minnelieder Walthers von der Vogelweide/3 Die vergeistigte „hohe“ und die körperbetontere „niedere“ Minne werden oft als voneinander getrennte Sphären betrachtet. In den Minneliedern Walthers von der Vogelweide können beide allerdings auch ineinander übergehen. Podcast Walther von der Vogelweide: Du Wunder an Gestalt Wirst, Frau, du Wunder an Gestalt,die ich in meinen Liedern preise,du Altarbild meiner […]

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