Ein Blick auf Leben und Werk des Dichters
Mit neuen Nachdichtungen
Das Werk Walthers von der Vogelweides ist zweifellos ein Meilenstein in der Geschichte der deutschsprachigen Literatur. Aber wie hat dieser Dichter und Minnesänger gelebt? Welche Wechselbeziehungen gibt es zwischen seinem Leben und den gesellschaftlichen Entwicklungen jener Jahre?
Die vorliegende Studie geht diesen Fragen in zwei Teilen nach. Teil 1 zeichnet Walthers Leben und seine Geisteshaltung auf der Grundlage seiner dichterischen Zeugnisse und zentraler Ereignisse seiner Zeit nach. Teil 2 widmet sich speziell den verschiedenen Spielarten des Minnesangs, mit denen Walther von der Vogelweide diese Kunstform bereichert hat.
Beide Teile geben der dichterischen Selbstaussage Walthers viel Raum. Diesem Zweck dienen auch moderne Übertragungen exemplarisch ausgewählter Verse des Dichters ins Neuhochdeutsche. Vielfach wird dadurch deutlich, dass dieser Minnesänger und Dichterphilosoph uns als Mensch näher ist, als der zeitliche Abstand vermuten lässt.
Podcast / Hörfassung:

Einzelbeiträge
Bild: Walther von der Vogelweide mit für sein Leben wichtigen Herrschern seiner ZeitMitte: Abbildung Walthers von der Vogelweide in der Großen Heidelberger (Manessischen) Liederhandschrift. Herrscherporträts: 1. links vorne: Landgraf Hermann I. von Thüringen; Bild abgeleitet von einem Mosaik aus dem Jahr 1903 im U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz, ursprünglich im Hotel „Bayernhof“ (Potsdamer Straße), 1975 umgesetzt; Foto von Axel Mauruszat; 2. bis 4.: Idealisierte Darstellungen aus dem Kaisersaal des Frankfurter Rathauses („Römer“); Bestand des Historischen Museums Frankfurt/Main; von links nach rechts: Philipp Veit (1793 – 1877): Friedrich II. (1840); Alfred Rethel (1816 – 1859): Philipp von Schwaben (um 1842); Moritz Daniel Oppenheim (1800 – 1882): Otto IV. (1839); alle Bilder von Wikimedia commons; diese und die weiteren Collagen in dem Buch mit Hilfe von Fotor erstellt
