Fieber von Ilona Lay

Heute veröffentlichen wir hier mal wieder ein neueres Gedicht von Ilona Lay. Es ist lange vor der Corona-Krise entstanden. Wer möchte, kann in den Versen aber auch Bezüge zur aktuellen Situation entdecken. Fieber Fieber, brennendes Meer, roter Adler, du loderst in mir. In flirrenden Wüsten enthüllt sich die Nacht, ein flackernder Blick, der im Dunkeln […]

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Ilona Lay: Das Glück des Unglücks

4. und letzter Teil der Meditationen über das Glück Mit diesem Text beschließen wir unsere Auszüge aus Ilonas Lays Meditationen über das Glück.   Das Glück des Unglücks Das Glück ist dieser Moment, in dem das Unglück eintritt in dein Herz. Dieser Moment, in dem du erkennst: Kein Glück ist je vollkommen, solange sein Tor […]

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Ilona Lay: Das Glück der Leere

Teil 3 der Meditationen über das Glück   Das Glück der Leere Das Glück ist diese kristallene Leere, in die die Eiche sich kleidet nach dem farbigen Formenrausch. Diese gewundene Erwartung, in der schon die Früchte keimen deiner künftigen Möglichkeiten. Das Glück ist diese kristallene Leere, die sich unerreichbar breitet über das Meer der Bergrücken, […]

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Stéphane Mallarmé: Un autre éventail („Ein anderer Fächer“)

Aus Anlass von Stéphane Mallarmés bevorstehendem Geburtstag am 18. März gibt es heute einen kleinen „Nachschlag“ zu dem Mallarmé-Special von Anfang des Jahres. Dabei geht es um eine spezielle Art von Gedichten, mit denen Mallarmé sich vor allem bei seinen weiblichen Fans beliebt gemacht haben dürfte. Frauen aus seinem Bekanntenkreis und weiblichen Familienmitgliedern schenkte der […]

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Morte Saison: Ein Winterlied von Georges Chelon

Heute im Programm: eine Zeitreise ins Jahr 1966! Ein sehr ernster junger Mann singt ein sehr trauriges Lied über eine sehr endgültig vergangene Liebe … Bei dem ernsten jungen Mann handelt es sich um den 1943 geborenen Georges Chelon. Die Bühne des französischen Chansons hat er schon 1965, nach Abschluss seines Politikstudiums in Grenoble, betreten. […]

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Stéphane Mallarmé: Renouveau („Erneuerung“)

Stéphane Mallarmé hat nie verhehlt, dass Charles Baudelaires 1857 erschienene Gedichtsammlung Les Fleurs du mal („Die Blumen des Bösen“) für ihn – wie für so viele andere Literaten seiner Zeit – eine Offenbarung war. Auch das Werk Paul Verlaines, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband, war ein wichtiger Orientierungspunkt für sein dichterisches Schaffen. Mallarmés […]

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Paul Verlaine: Promenade Sentimentale (Nebliger Weg)

In Ergänzung zum letzten Post auf diesem Blog, in dem es um Paul Verlaines Kaspar-Hauser-Dichtung ging, servieren wir zum heutigen Sonntag ein weiteres Verlaine-Gedicht. In seiner herbstlichen Stimmung passt es ganz gut zu dem aufziehenden trüben Novemberwetter. Als kleines Filmchen präsentiert, kann es den Herbst-Blues vielleicht auf eine kontemplativere Ebene heben. Angesichts der zentralen Bedeutung, […]

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Paul Verlaines Kaspar-Hauser Dichtung

Ein Gedicht über den Käfig des eigenen Lebens Paul Verlaine persönlich kennenzulernen, wäre wahrscheinlich nicht sehr reizvoll gewesen. Nach allem, was wir über ihn wissen, war er ein äußerst launischer, impulsiver Mensch, der immer wieder bis zum Exzess soff und unter Alkoholeinfluss zudem ausgesprochen gewalttätig wurde. Seine Gedichte freilich sprechen eine andere Sprache. Sie zeichnen […]

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Robert de Souza: Die Weide (Le saule)

Mit einer Einführung in Robert de Souzas Gedichtzyklus Du trouble au calme (überarbeitete Fassung mit Analyse und Nachdichtungen) Wie bereits angekündigt, folgt hier ein weiteres Gedicht des französischen Autors Robert de Souza mit deutscher Übertragung. Wie Le sommeil des cygnes (Der Schlaf der Schwäne), zu dem wir zuletzt ein kleines Filmchen gepostet haben, entstammt Le […]

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