Ankunft in Nordkarelien

Kopfreise nach Nordkarelien, Teil 2. Die Reisen mit meinem fliegenden Teppich sind schnell und langsam zugleich. Das heißt, eigentlich sind beide Begriffe unpassend, denn mein Teppich gleitet wie ein Bus der Lüfte auf seiner eigenen Spur, und diese Spur windet sich außerhalb der Zeit dahin. So fand ich mich einfach plötzlich am Zielort meiner Reise […]

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Eine Reise im Kopf

Auf nach Nordkarelien! In der gegenwärtigen Coronakrise kann niemand mehr einfach seinem Fernweh nachgeben, wenn ihn das Reisefieber packt. Glücklicherweise bleibt uns aber selbst dann, wenn wir uns in der Realität kaum von unserem Heimatort wegbewegen können, noch die Möglichkeit der Phantasiereise. Auf unserem Literaturplaneten sind wir dabei insofern im Vorteil, als wir solche Reisen […]

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Renaud: Dès que le vent soufflera („Sobald der Wind sich erhebt“)

Aufbruch ins Ungewisse Renauds mitreißendes Chanson Dès que le vent soufflera („Sobald der Wind sich erhebt“) ist ein Lied über den Mut, in See zu stechen und ins Ungewisse aufzubrechen, sich über alle Zweifel und Zweifler hinwegzusetzen und einfach seinem inneren Kompass zu folgen. Getreu dem schönen Motto des tschechischen Dichterpräsidenten Václav Havel: „Hoffnung ist […]

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Thomas Fersen: La chauve-souris (Die Fledermaus …)

… liebte einen Regenschirm Lust auf ein dadaistisches Liedchen? O.k. …. Dann:  Spot an für den 1963 in Paris geborenen Thomas Fersen, einen Meister des Wortwitzes und der hintergründigen Sprachspiele! In Fersens Chanson Une chauve-souris geht es um eine Fledermaus, die sich unsterblich in einen Regenschirm verliebt. Damit bewegen wir uns hier natürlich irgendwo zwischen […]

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OqueStrada: O teu murmúrio (Dein Murmeln)

Die Allgegenwart der Liebe Wer liebt, sieht die Welt mit anderen Augen. Die Dinge öffnen sich und wenden einem ihr tieferes, wesenhafteres Gesicht zu. Kleinigkeiten, an denen man zuvor achtlos vorübergegangen ist, sind auf einmal von Bedeutung erfüllt, das Leben wird in seiner ganzen Fülle und Schönheit erfahrbar. So erkennt, wer liebt, die Liebe als […]

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Deolinda: Parva que sou (Wie dumm ich bin …)

Ein Lied über die Generation Praktikum. Das Lied der 2006 gegründeten portugiesischen Band Deolinda Parva que sou („Wie dumm ich bin“), wirft  ein Schlaglicht auf mögliche Gründe für die immer wiederkehrenden Emigrationswellen in der portugiesischen Geschichte (vgl. hierzu auch die Lieder von José Afonso und Rosalía de Castro). Im Mittelpunkt steht in dem Song die […]

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Wardruna: Raido

Eine norwegische Hymne für PferdefreundInnen Der Song Raido ist eine Hymne für alle Pferdefreunde. Er stammt von der norwegischen  Band Wardruna, einem Musikprojekt um Einar Selvik (Künstlername Kvitrafn), den ehemaligen Schlagzeuger der Black-Metal-Band Gorgoroth. Ziel von Wardruna ist es, die in der germanischen Runenreihe Futhark verborgene spirituelle Kraft zum Leben zu erwecken. Dafür sind auf […]

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Die isländische Band Mammút und ihr Song Glædur („Die Glut“)

Island: Brodelnde Vulkane, grollende Fluten … Die Naturgewalten geben dem Menschen hier sehr deutlich das Gefühl, dass er von ihnen nur geduldet ist. Ein beiläufiges Zucken mit ihrem Rücken, und er ist aus der Welt gefegt. Ein solches apokalyptisches Zucken kann ganz ohne unser Zutun erfolgen, einfach so, aus einer Laune der Natur heraus. Manchmal […]

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Drømte mig en drøm i nat („Ich hatte einen Traum heute Nacht“)

Eine dänische Volksweise mit kryptischem Text Die Volksweise Drømte mig en drøm i nat („Ich hatte einen Traum heute Nacht“) ist in Dänemark so etwas wie ein musikalisches Nationalheiligtum. Dem kleinen Liedchen kommt bei unseren Nachbarn deshalb eine so große Bedeutung zu, weil die Anfangsverse vom Beginn des 14. Jahrhunderts datieren und damit eines der […]

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