Ein Lied aus Litauen

Alina Orlova: Ich erinnere mich nicht … (Aš neatsimenu, kaip užmigau). Alina Orlova, Jahrgang 1988, ist als Tochter eines litauischen Polen und einer aus dem russischen Woronesch stammenden Mutter in der Kleinstadt Visaginas im Nordosten Litauens aufgewachsen. Schon ihre erste Single, die sie mit gerade einmal 18 Jahren herausgebracht hat, war ein großer Erfolg und […]

Read More…

Alexander Puschkin: Der Gefangene (УЗНИК)

Der Song Majo Pakalennje (‚Meine Generation‘) der weißrussischen Band N.R.M. („Njezaležnaja Respublika Mroja“ – ‚Unabhängige Republik der Träume‘) kreist um die Generation der in der Sowjetunion aufgewachsenen Weißrussen. Deren Leben wird als eine Art unsichtbares Gefängnis beschrieben. Dafür wird in dem Lied auch das Gedicht Uznik (‚Der Gefangene‘, 1822) von Alexander Puschkin zitiert. Darin identifiziert […]

Read More…

Mein fliegender Teppich

Nicht jeder, den das Reisefieber packt, kann seinem Fernweh einfach nachgeben. Glücklicherweise bleibt uns aber selbst dann, wenn wir uns in der Realität kaum von unserem Heimatort wegbewegen können, noch die Möglichkeit der Phantasiereise. Wir alle haben einen kleinen fliegenden Teppich im Kopf, der uns, sobald wir ihn im Geiste herbeirufen, an jeden Ort der […]

Read More…

Datenschutz

Literaturplanet ist eine Verlagsseite ohne Onlineshop. Wir stellen kostenlose Inhalte zu Verfügung. Ein Einloggen (mit Angabe persönliche Daten) als Nutzer ist nicht notwendig, um die Inhalte nutzen zu können. Wir versenden keine Newsletter. Wir  nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser […]

Read More…

Protesilaos und Laodameia

Den Spruch des Orakels erfüllend, wonach der Grieche, der als Erster trojanischen Boden betreten werde, auch als Erster getötet werde, war Protesilaos im Krieg um Troja gefallen. Als seine untröstliche Frau Laodameia, mit der er sich gerade erst vermählt hatte, sich daraufhin eine Holzstatue schuf, die ihr den Geliebten ersetzen sollte, erbarmten sich die Götter […]

Read More…

Ilona Lay: An Eos

  An Eos Einsam meistens erstrahlt, Göttin! der Welt dein Kleid, dass sein Tatengeflecht webe der Tag darein. Selten hüllt sich der Menschen Kinder eines in dein Gewand, statt im purpurnen Rausch deines Erwachens still nur zu zittern wie Gras, wenn deinen Hauch es spürt. Denn, wer lauscht deinem Atem, brennend liebst du zu Tode […]

Read More…

Ilona Lay: Sisyphos

In einer dreiteiligen Reihe veröffentlichen wir ab heute einen kleinen dichterischen Streifzug von Ilona Lay durch die griechische Mythen- und Sagenwelt.   Sisyphos Doch unaufhaltsam brandet zurück der Stein … Vernichtet trauert er um den toten Traum, bis er, den Schicksalsgöttern folgend, neu in sein Sein des Versuchs sich findet. Und stets am Anfang, Ameisen […]

Read More…

Ilona Lay: Der Marienkäfer

Und als es Winter wurde, kam er durch des Fensters Spalt herein und annektierte ohne Scham die Blumentöpfe als sein Heim. Seitdem dreht er den ganzen Tag beflissne Runden um sein Heim und blickt – weil er den Inhalt mag – auch oft ins Zuckerglas hinein. Denn während er noch fliegen kann, sind seine Opfer […]

Read More…

Francesco Guccini: Venerdì santo

Francesco Guccinis 1967 erschienenes Lied Lied Venerdì Santo (‚Karfreitag‘) thematisiert weniger die christliche Karfreitagssymbolik als den Karfreitag als Teil einer christlich geprägten Gesellschaft. Diesem kommt dabei durchaus auch die Funktion einer Besinnung auf die eigene Endlichkeit zu. Gleichzeitig – und vielleicht sogar gerade dadurch – geht von ihm jedoch auch eine tröstende Wirkung aus. Denn […]

Read More…