Dichterin der Saudade und der Emigration / Poet of Saudade and Emigration

Die galicische Dichterin Rosalía de Castro / The Galician poet Rosalía de Castro

English Version

Rosalía de Castro (1837 – 1885) gilt als bedeutende Vertreterin des Rexurdimento, der Renaissance der galicischen Sprache und Kultur im 19. Jahrhundert. Ihre Gedichte sind stark von dem nostalgisch-melancholischen Gefühlskomplex der Saudade geprägt.

Lied von der Emigration

Du schaust hierhin,
du schaust dorthin,
und alle, alle gehen fort.
Galicien, bald ist kein Mensch mehr da,
um deine Felder zu bearbeiten.
[Liedtext: um dir das Brot zu schneiden.]

Stattdessen bleiben dir
Waisenjungen und Waisenmädchen,
es bleiben dir aufgegebene Felder,
Mütter ohne Söhne
und Söhne ohne Väter.

Und es bleibt dir dein Herz,
dein Herz, das leidet
unter den langen, todesgleichen Abwesenheiten
und mit den Witwen der lebenden Toten,
die niemand trösten wird.

Du schaust hierhin …

Rosalía de Castro: Este vaise i aquel vaise(Original und portugiesischer Liedtext); Aus: Follas Novas (Neue Blätter, 1880)

Vertonung: Cantar de Emigração; portugiesischer Text und Musik von José Niza; Interpret: Adriano Correia de Oliveira; aus: Cantaremos (1970)

Andere Version (Grupo de Fado Insignia, 2016; live, sehr stimmungsvoll)

Kulturelle Bedeutung des Galicischen

Rosalía de Castro als Vertreterin des Rexurdimento

Die Saudade im Werk Rosalía de Castros

Dichterin der Emigration

Das Leid der Zurückgebliebenen

Links

Nachdichtungen der übrigen zitierten Gedichte

Kulturelle Bedeutung des Galicischen

Das Galicische bzw. „Galegische“, die Sprache der nordspanischen Region Galicien, ist dem Portugiesischen näher als dem Spanischen. In Galicien selbst hatte dies allerdings lange Zeit keine Rolle gespielt, da das Galicische als die Sprache des einfachen Volkes galt und die Oberschicht kastilisch dominiert war. Das Galicische wurde demzufolge in erster Linie als Umgangssprache benutzt und spielte als Schriftsprache praktisch keine Rolle.
Dagegen hatte Galicien im Hochmittelalter, als das Land eine Zeit lang ein eigenständiges Königreich war, auch eine literarische Blüte erlebt. Noch im 13. Jahrhundert, als Galicien in das Königreich León integriert worden war, verfasste Alfons X., genannt „der Weise“, König von Kastilien und León, Verse in galicischer Sprache.
Im Zuge der verstärkten Einbindung der Region in das kastilisch dominierte spanische Königreich wurde die galicische Sprache jedoch mehr und mehr zurückgedrängt. Erst spät wurde man sich wieder der eigenen kulturellen Wurzeln bewusst, die eher eine Anbindung an Portugal als eine Eingliederung in das spanische Königreich nahe gelegt hätten. Dafür spricht auch, dass Galicien durch hohe Bergketten vom Rest Spaniens getrennt ist.

Rosalía de Castro als Vertreterin des Rexurdimento

Als wichtige Vertreterin des so genannten „Rexurdimento“ (Wiederaufblühen), mit dem man in Galicien die Renaissance der eigenen Sprache und Kultur seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bezeichnet, gilt Rosalía de Castro (1837 – 1885).
Die Dichterin hat zwar auch in kastilischer Sprache geschrieben, doch waren insbesondere ihre 1863 veröffentlichten Cantares gallegos (Galicische Gesänge) ein wichtiger Impulsgeber für das Rexurdimento. Ihre Gedichte sind stark von der Saudade geprägt, jenem Gefühlskomplex aus Fernweh, Melancholie und unbestimmter Sehnsucht, der auch für den portugiesischen Fado charakteristisch ist.

Die Saudade im Werk Rosalía de Castros

Exemplarisch hierfür steht das Gedicht En los ecos (Nachhall), in dem das Glück nur im Nachhall der Spuren, die es in der Welt hinterlassen hat, erahnt werden kann. Vollkommene Harmonie und innere Erfüllung erhalten den Charakter eines Traumbildes, einer verblassten göttlichen Verheißung, die nur noch wie der Abglanz eines untergegangenen Tages erfahrbar ist.
Dieses existenzielle Ungenügen manifestiert sich in dem Gefühl eines „dunklen Schattens“ (wie der Titel eines weiteren Werks der Dichterin lautet), der das Ich überhallhin verfolgt und seine Seele verdüstert.
Folglich klingt in dem Gedicht Del rumor (Geräusche) auch das Verlangen nach einer Flucht aus dieser Welt, von deren Last die eigene Seele „erdrückt“ wird, an. Erreicht werden kann dies durch die traumhafte Übersiedlung in andere Welten. Diese sind jedoch auch hier wieder nur in den Spuren einer verlorenen Vollkommenheit zu erahnen, als eine Art bruchstückhaftes „Gerücht“ (so eine andere Bedeutung von „rumor“).

Dichterin der Emigration

Ein anderes Gedicht von Rosalía de Castro (Este vaise i aquel vaise) verknüpft die Saudade mit konkreten sozialen Problemen der galicischen Landbevölkerung. Es ist konsequenterweise auch in galicischer Sprache verfasst. Das Gedicht wurde 1970 von dem portugiesischen Arzt, Komponisten und Musiker José Niza, mit geringfügigen Abwandlungen des Textes, unter dem Titel Cantar de emigração (Lied von der Emigration) vertont und von Adriano Correia de Oliveira gesungen.


Hintergrund des Gedichtes ist, dass sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Spanien die Prozesse der Entfeudalisierung und der Industrialisierung beschleunigten. Beide Prozesse verstärkten einander gegenseitig und führten dazu, dass viele Menschen in den Dörfern keine Zukunft mehr für sich sahen. Die Folge war eine massive Landflucht.
In den meisten Regionen richteten sich die Fluchtbewegungen zunächst auf die großen Städte. In Galicien aber, mit seiner langen Atlantikküste und dem Kantabrischen Gebirge, das es vom übrigen Spanien trennt, war die Auswanderung übers Meer eine ebenso nahe liegende Option.
So lebten, nachdem die Region auch von den ökonomischen Krisen des 20. Jahrhunderts verstärkt betroffen war, Anfang des 21. Jahrhunderts 1,4 Millionen Galicier im Ausland. Bei einer Gesamtbevölkerung von 2,7 Millionen Menschen entspricht das ungefähr der Hälfte der heutigen Einwohner Galiciens.

Das Leid der Zurückgebliebenen

Das oben erwähnte Gedicht stammt aus dem Jahr 1880, einer Zeit, als die Folgen der Emigration bereits deutlich zu spüren waren. Rosalía de Castro thematisiert darin Leid der Zurückgebliebenen.
Die Probleme, die die Dichterin beschreibt, sind dieselben, unter denen auch heute noch von Auswanderung betroffene Gebiete leiden: brachliegende Felder, eine „todesgleiche „Abwesenheit naher Angehöriger, Frauen, die sich allein um das Wohl der Familie kümmern müssen, Kinder, die ohne Väter aufwachsen.
So führen die Verse eindrücklich vor Augen, dass Auswanderung zwar das nackte Überleben sichern, dafür aber das Sozialgefüge in der verlassenen Region nachhaltig zerstören kann.

Einen weiteren Beitrag zu Rosalía de Castro wird es in vier Wochen geben, zum 185. Geburtstag der Dichterin.

Eine Einführung in Leben und Werk Rosalía de Castros findet sich auf maquina-poetica.net: Rosalía de Castro (1837 – 1885) (Konzeption und Redaktion: Christian Switek, unter Mitwirkung von Stephan Karsch, Arnd Kohlhase und Karin Schmid).

Eine Übersicht über die galicische Sprache bietet die Universität Leipzig im Rahmen ihres Galicisch-Lektorats an: Galicisch und der galicische Sprachraum.

Weiterer Beitrag zum Thema: José (Zeca) Afonso: Canção do Desterro (Emigrantes) / Lied vom Exil. Ein portugiesisches Lied über die Migration

Nachdichtungen der übrigen zitierten Gedichte

En los ecos (Nachhall)

aus: En las orillas del Sar (1884; Nr. 56)

Nachhall

I

Im Widerhall der Orgel,
im Rauschen des Windes,
im Schimmern eines Sterns,
in einem Regentropfen:
in allem hat sie dich geahnt,
in allem hat sie nach dir gesucht,
ohne dich je zu finden.

Vielleicht hat sie dich ja gefunden,
gefunden und wieder verloren
irgendwann im Getümmel der Schlacht,
so dass sie weiter nach dir sucht
und dich in allem ahnt,
ohne dich je zu finden.

Und doch weiß sie, dass es dich gibt,
eine namenlose Schönheit,
vollkommen und einzigartig,
weit mehr als nur ein eitler Traum.
Deshalb führt sie ein trauriges Leben,
denn immer sucht sie nach dir,
ohne dich je zu finden.

II

Was ist es nur, wonach ich unablässig suche
in der Erde, in den Lüften und im Himmel?
Wonach ich suche, weiß ich nicht.
Doch ist es etwas, das ich verloren habe –
ich weiß nicht wann –,
und dass ich nicht mehr wiederfinde,
obwohl ich es im Traum sich regen fühle
in allem, was ich sehe und berühre.

Glückseligkeit, ich darf nicht länger nach dir suchen
in der Erde, in den Lüften und im Himmel,
obwohl ich weiß, dass es dich gibt
und du weit mehr bist als ein eitler Traum.

Del rumor (Geräusche)

aus: En las orillas del Sar (1884; Nr. 10)

Geräusche

Im rhythmischen Rauschen der Wellen,
im unbestimmten Widerschein des Lichtes,
in den Wäldern oder in den Wolken,
im Ruf eines glitzernden Vogels,
in einem unbekannten Wiesenduft
aus einem fernen Gipfel oder Tal,
den des Windes Flügel zu dir tragen:
Von der Last der Welt erdrückte Seelen
können geheime Zuflucht finden
in jenen and’ren Welten.

English Version

Poet of Saudade and Emigration

The Galician poet Rosalía de Castro

Rosalía de Castro (1837 – 1885) is considered an important representative of the Rexurdimento, the renaissance of the Galician language and culture in the 19th century. Her poems are strongly influenced by the nostalgic-melancholic mood of saudade.

Song of Emigration

You look over here, you look over there,
but no matter where you look,
all you see are people leaving.
Galicia, soon there will be no one left
to cultivate your fields.
[Song text: to cut your bread.]

Instead you are left
with orphan boys and orphan girls,
you are left with abandoned fields,
mothers without sons
and sons without fathers.

And you are left with your heart,
your heart that suffers
under the long, death-like absences
and with the widows of the living dead
whom no one will comfort.

Rosalía de Castro: Este vaise i aquel vaise (Original poem and portuguese song text); From: Follas Novas (New Sheets, 1880)

Musical Setting: Cantar de Emigração; Portuguese lyrics and music by José Niza; singer: Adriano Correia de Oliveira; from: Cantaremos (1970)

Other version (Grupo de Fado Insignia, 2016; live, atmospheric performance)

Cultural Significance of the Galician Language

Rosalía de Castro as Representative of the Rexurdimento

The Saudade in the Work of Rosalía de Castro

Poet of Emigration

The Suffering of Those Left Behind

Links

Cultural Significance of the Galician Language

The Galician (Galego), spoken in the northern Spanish region of Galicia, is closer to Portuguese than to Spanish. In Galicia itself, however, the language had not played a role for a long time.
The Galician idiom was considered the language of the common people, whereas the upper class spoke Castilian – which today is equated with Spanish. Consequently, Galician was primarily used as a colloquial language and played practically no role in written culture.
During the High Middle Ages, though, Galicia had experienced a literary flowering, when it was an independent kingdom for some time. Even in the 13th century, when Galicia had been integrated into the Kingdom of León, Alfonso X, called „the Wise“, King of Castile and León, still wrote verses in Galician.
In the course of the region’s further integration into the Castilian-dominated Spanish kingdom, the Galician language was increasingly pushed back. It was not until the 19th century that people became aware of their own cultural roots again. These would have suggested an affiliation with Portugal rather than an incorporation into the Spanish kingdom – which is also supported by the fact that Galicia is separated from the rest of Spain by high mountain ranges.

Rosalía de Castro as Representative of the Rexurdimento

Rosalía de Castro (1837 – 1885) is considered an important representative of the so-called „Rexurdimento“ (revival). This is the term used in Galicia to describe the renaissance of its own language and culture since the middle of the 19th century.
Although the poet also wrote in Castilian, her Cantares gallegos (Galician Songs), published in 1863, were an important stimulus for the Rexurdimento. Her poems are strongly influenced by the saudade. In Galicia and Portugal, this term is used to describe an emotional mixture of nostalgia, melancholy and indefinite longing, which is also characteristic of the Portuguese fado, a special type of songs and singing style.

The Saudade in the Work of Rosalía de Castro

Exemplary of this is the poem En los ecos (Reverberation), in which happiness can only be sensed in the reverberations of the traces it has left in the world. Perfect harmony and inner satisfaction take on the character of a dream image, a faded divine promise that can only be experienced like the reflection of a vanished day.
This existential discontent manifests itself in the feeling of a „dark shadow“ (as the title of another of the poet’s works puts it) that haunts the self and darkens its soul.
Consequently, the poem Del rumor (Murmur) evokes the desire for an escape from this world, the burden of which „crushes“ one’s own soul. This escape can only be effected through an imaginary passage into other worlds. However, even these can merely be glimpsed in the traces of a lost perfection, as a kind of fragmentary „rumour“.

Poet of Emigration

Another poem by Rosalía de Castro (Este vaise i aquel vaise) links the saudade to concrete social problems of the Galician rural population. Consequently, it is written in Galician. The poem was set to music in 1970 by the Portuguese physician, composer and musician José Niza, with slight modifications of the text, under the title Cantar de emigração (Song of Emigration). It was first sung by Adriano Correia de Oliveira.


The background to the poem is that in the second half of the 19th century, the processes of defeudalisation and industrialisation accelerated in Spain. Both processes reinforced each other, so that many people no longer saw a future for themselves in the villages. The result was a massive rural exodus.
In most regions, the exodus was initially directed towards the large cities. In Galicia, however, with its long Atlantic coast and the Cantabrian Mountains separating it from the rest of Spain, emigration by sea was an equally obvious option.
At the beginning of the 21st century, after the region had been increasingly affected by the economic crises of the 20th century, 1.4 million Galicians were living abroad. With a total population of 2.7 million people, this corresponds to about half of Galicia’s current inhabitants.

The Suffering of Those Left Behind

The poem mentioned above dates from 1880, a time when the consequences of emigration could already be clearly felt. In it, Rosalía de Castro addresses the suffering of those left behind.
The problems the poet describes are the same as those that still prevail in areas affected by emigration today: fallow fields, a „death-like“ absence of close relatives, women who have to look after the well-being of the family alone, children growing up without fathers.
The verses thus impressively demonstrate that emigration may ensure bare survival, but can permanently destroy the social fabric in the abandoned region.

Another article on Rosalía de Castro will be published in four weeks, on the occasion of the poet’s 185th birthday.

An introduction to the life and work of Rosalía de Castro by Marina Mayoral is offered by the the Biblioteca Virtual Miguel de Cervantes: Biografia de Rosalía de Castro (Spanish).

An overview of the Galician language can be found at omniglot.com (with further links): Galician (Galego).Another article on the topic: José (Zeca) Afonso: Canção do Desterro (Emigrantes) / Song of Exile. A Portuguese Song about Migration

En los ecos (Reverberation)

from: En las orillas del Sar (1884; No. 56)

Reverberation

I

In the echo of an organ,
in the rustling of the wind,
in the glimmer of a star and in a raindrop:
in everything she sensed you,
and in everything she searched for you,
without ever finding you.

Maybe she found you,
found you and lost you again
sometime in the turmoil of a battle,
so that she continues to look for you,
to see you in everything,
without ever finding you

And yet she knows that you exist,
a nameless beauty, perfect and unique,
far more than just a vain dream.
That’s why she leads a sad life,
because she’s always looking for you,
without ever finding you.

II

What is it that I’m searching for incessantly
on the earth, in the air and in the sky?
What I am looking for, I do not know.
But it is something that I lost –
I don’t know when –
and can’t find again,
although I feel it stirring in my dreams
in everything I touch and everything I see.

Bliss, I must stop searching for you
on the earth, in the air and in the sky,
although I know that you exist
and are far more than just a vain dream.

Del rumor (Murmur)

from: En las orillas del Sar (1884; No. 10)

Murmur

In the rhythmic murmur of the waves,
in the vague reflection of the light,
in the woods or in the clouds,
in the singing of a passing bird,
in a meadow’s unknown fragrance
from a distant peak or valley,
wafting at you from the wings of the wind:
Souls that are crushed
by the weight of the world
can find shelter in those other worlds.

Bilder /Images: Porträt der Dichterin Rosalía de Castro vor einer galicischen Küstenlandschaft / Portrait of Rosalía de Castro in front of a Galician coastal landscape (Collage by Ilka Hoffmann); Rosalía de Castro als 20-Jährige / at the age of 20 (1856/57); Álbum de mulleres, Conello da Cultura Gallega; wikimedia commons; Jaume Morera i Galícia (1854 – 1927): Sonnenuntergang / Sunset (1899); wikimedia commons; Jaume Morera i Galícia (1854 – 1927): Strand mit untergehender Sonne (Beach at sunset); wikimedia commons

2 Antworten auf „Dichterin der Saudade und der Emigration / Poet of Saudade and Emigration

  1. Nati

    Mir gefällt das Konzept „Tag der Poesie / Poetry Day“. Sehr vielfältige Inhalte, schöne Gedichte mit gelungenen Übertragungen, interessante Infos und Hintergründe. Vielen Dank! Von Rosalía de Castro habe ich ,ehrlich gesagt, noch nie zuvor gehört. Das hat mir einen neuen Blick eröffnet.

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Umschattetes Leben / A Shadowed Life – LiteraturPlanet

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