Der Morgen

Weiß wallende Mähne des Morgens sieh‘ zwischen seidig flatterndem Haar auffunkeln Erinnerungen ziehen vorbei goldene Inseln im flüchtigen Strom zerfließenden Marmors. Fernwehtrunkenes Zaumzeug der Hügel lautlos zerfließt das Gefieder der Nacht besänftigte Sehnsucht und Düfte sternentrunken ein heimliches Lied einatmet das Herz. Monddurchflossenes Segel der Frühe heim weht der Spinnennetzreigen der Feen schwerelos webt das […]

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Ilona Lay: Versunken – Gedichte

Der Gedichtband unterteilt sich in größtenteils idyllische Lieder, überwiegend zeitkritische Sonette, philosophisch-reflexive Hymnen und Oden sowie unmittelbar gesellschaftskritische Spottgedichte. „Der eigentliche Schutz gegen die Vereinnahmung der schönen Worte für unschöne Zwecke liegt wohl in dem Nebeneinander reiner Idyllen und in sich selbst dissonanter Verse, die das Grauen der Wirklichkeit in sich aufnehmen. Der Traum vom […]

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LiteraturPlanet Blog

Angesichts der zunehmenden Verlagerung der Publikationstätigkeit ins Internet haben wir uns entschlossen, eine Online-Sparte zu eröffnen. Darin werden einige Texte, die in unserem Verlag bereits in Buchform vorliegen, aber auch neue Texte veröffentlicht. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit stellen wir die Texte im pdf-Format bereit. Alle Texte sind selbstverständlich auch weiterhin in Buchform verfügbar. Wir […]

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Die Sprache

Die Sprache eine morsche Hütte schutzlos ein Altar der bricht erbt ein Schlager das Gedicht Reklame zieht in seine Mitte die Worte wie ein leises Stöhnen Zeilen schlagen grob zerhackt lallend lacht das Geld den Takt redewendend ein Gewöhnen und Fotos die wie Peitschen zucken folgenlos des Redners Spucken diskutiert ein Linguist Gedanke der sein […]

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Endstation

Die Erzählung „Endstation“ handelt von einem weggeworfenen Brief und der Lebensgeschichte, die sich  dahinter verbirgt.  Text: Endstation

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Ilona Lay: AN DEN FRÜHLING

O Frühling – Zeit der Jugend!Wieder nun wirfst Dein Kleid,das regenbogenerfüllte,hin auf die fahle Ruheder Erde Du, dass sie in leisem Rauschefort aus des Winters mutloser Nacht sich rankeund dass die Greise noch,still erglänzend in Deinem Glanz,lächelnd die Liederanstimmen zu Deinem Ruhm. Staunend erwacht unter Deiner Handüberall Mensch und Tier,sorglos summt es und singtum Deinen […]

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