Besuch vom Schattenhändler / A Visit from the Shadow Dealer

Tagebuch eines Schattenlosen/2: Gefängnistagebuch, 8. Eintrag / Diary of a Shadowless Man/2: Prison Diary, Eighth Entry

Endlich erinnert sich Theo an den entscheidenden Moment des Einstiegs in sein Leben mit dem neuen Schatten: den Besuch des Schattenhändlers, nach dem nichts mehr so war wie zuvor.

At last, Theo remembers the decisive moment in his entry into his life with the new shadow: the visit of the shadow dealer, after which nothing was like before.

Sonntag, 13. August

Keine neue Nachricht? Sollte man mich vielleicht vergessen haben in meinem dunklen, stinkenden Loch? Oder ist bei den Gangstern jetzt auch die Fünf-Tage-Woche eingeführt worden?
Ja, ich weiß, mein Sarkasmus bringt mich auch nicht weiter. Außerdem habe ich mich an die Dunkelheit fast schon gewöhnt. Wenn es nur nicht so ungemütlich wäre hier!

Karriereträume

Beim Aufwachen musste ich an den Schattenhändler denken. Wie lange ist das jetzt her, seit ich ihn das letzte Mal gesehen habe? – Wahrscheinlich auch schon bald fünf Jahre … Seit er mir damals den Thermoscanner ausgehändigt hat, habe ich ja nur noch per E-Mail mit Shadow Colours kommuniziert und hatte mit ihm persönlich nichts mehr zu tun.
Seltsam – ich habe dem Mann so viel zu verdanken, aber der Gedanke an ihn ist mir trotzdem eher un¬angenehm. Dabei kann ich mich kaum noch an ihn erinnern.
Gut, das Äußere, die Kleidung – das alles sehe ich noch genau vor mir. Wenn ich aber versuche, mir sein Ge¬sicht vorzustellen, dann ist es, als würde ich in eines von diesen Kaleidoskopen blicken, in denen sich allerlei bunte Kristalle durch eine schwerflüssige Masse bewegen und dabei wechselnde Muster und Farbeindrücke erzeugen.
Ungefähr drei Monate nach dem Vorstellungsge¬spräch war er wieder bei mir aufgekreuzt. Ich hatte mich mitt¬lerweile bei meiner neuen Stelle nicht nur gut eingearbeitet, sondern sogar schon begründete Hoffnungen auf eine Verbesserung meiner Position. Der stellvertretende Abteilungsleiter war völlig überra¬schend an einem Herzinfarkt gestorben. Trotz der Tatsache, dass ich erst vor kurzem in das Unternehmen eingetreten war, hatte ich gute Aussichten, seinen Posten zu übernehmen.
Der Grund dafür war vor allem, dass die Abteilungs¬leiterin mich besonders schätzte und sich des Öfteren mit mir beriet – teilweise auch außerhalb der Arbeitszeit, beim Mittagessen oder bei Anrufen am Wochenende. Sie hatte auch schon versucht, privaten Kontakt mit mir anzuknüpfen, aber hier war ich dann doch lieber auf Distanz gegangen. Schon damals hielt ich mich an meinen Grundsatz, das Private strikt vom Beruflichen zu trennen. Abgesehen davon war meine Vorgesetzte verheiratet.
Meiner Beliebtheit im Kollegenkreis schadete die Vorzugsbehandlung durch die Abteilungsleiterin übrigens in keiner Weise. Dafür sorgte ich auch selbst, indem ich mich – auch im Hinblick auf eine mögliche Bewerbung um den Stellvertreterposten – stets um freundliches, entgegenkommendes Auftreten bemühte. Dabei kam mir zugute, dass ich mittlerweile gelernt hatte, meine Wirkung auf andere gezielt für meine Zwecke einzusetzen.
Die positive Ausstrahlung, die ich bei dem Vorstellungsgespräch ohne mein Zutun an den Tag gelegt hatte, konnte ich nun bewusst erzeugen. Ich hatte festgestellt, dass sie nicht so sehr auf dem beruhte, was ich sagte, sondern eher mit bestimmten Bewegungen zusammenhing, die ich beim Sprechen machte, mit meiner Art, mich zu geben und mich den anderen zu nähern. Auf diese Weise konnte ich anderen selbst dann sympathisch erscheinen, wenn der Inhalt meiner Rede ihnen unangenehm sein musste.
Das einzige Problem war, dass für die Bewerbung um den Stellvertreterposten eine Referenz erforderlich war – und die konnte ich nirgendwo auftreiben. Schließlich war ich bei meiner letzten Arbeitsstelle ja nicht nur rausgeworfen, son¬dern geradezu rausgeekelt worden. Jede Verbindung zwischen meinem alten und meinem neuen Arbeitgeber wäre daher schädlich für mich gewesen.
Ansonsten kannte ich aber niemanden, den ich um ein Empfehlungsschreiben hätte bitten können. Ich war in keinem bedeutenden Verein Mitglied, und ich hatte auch kein Ehrenamt inne oder war in irgendwelchen Organisationen oder Verbänden aktiv, auf deren Beziehungsnetz ich hätte zurückgreifen können. So war ich schon nahe daran, doch auf die Bewerbung zu verzichten.

Vertragliche Verpflichtungen

In dieser Situation klingelte es eines Sonntags frühmorgens an meiner Tür. Es war der Schattenhändler. Ich zuckte unwillkürlich zusammen, als ich ihn erblickte – vielleicht, weil sein Besuch so unerwartet kam, vielleicht aber auch nur, weil ich gerade erst zu frühstücken begonnen hatte und noch gar nicht richtig wach war. Allerdings begrüßte er mich ausgesprochen herzlich, fast schon freundschaftlich, wodurch sich meine spontane Beunruhigung rasch wieder legte.
Wie selbstverständlich bewegte er sich durch den Korridor auf das Wohnzimmer zu, als hätte er jahrelang in meiner Wohnung gelebt. Wir setzten uns an den Frühstückstisch, und ich bot ihm eine Tasse Kaffee an, was er aber ablehnte.
Dann kramte er wieder – wie bei seinem ersten Besuch – in seinem Vertreterkoffer. Er nahm einige Unterlagen sowie diverse Utensilien heraus, die er offenbar eigens für das Ge¬spräch mit mir zusammengestellt hatte. Mir fiel auf, dass er bei seinem ersten Besuch auch zum Frühstück gekommen war. Hatte das irgendetwas zu bedeuten? Versprach er sich von der morgendlichen Unaufmerksamkeit seiner Gesprächspartner Vorteile?
Mitten in meine Überlegungen hinein stellte der Schattenhändler den Vertreterkoffer neben seinen Stuhl und bemerkte beiläufig: „Tja, nun ist es schon wieder drei Monate her, seit Sie Ihren neuen Schatten bekommen haben. Ich hoffe doch, Sie sind zufrieden damit?“
„Ja, natürlich, ich wüsste gar nicht mehr, was ich ohne ihn machen sollte.“ Ich bemühte mich, auf seinen Small-Talk-Ton einzugehen, obwohl es mir gar nicht recht war, dass er so schnell auf dieses Thema zu sprechen kam. Andererseits war mir natürlich von Anfang klar gewesen, dass dies der Anlass für seinen Besuch war.
Er lächelte zufrieden. „Ich sagte Ihnen ja, dass wir auf diesem Gebiet über eine langjährige Erfahrung verfügen. Und dann haben Sie ja auch einen Schatten der De-Luxe-Klasse erhalten!“
Trotz seiner entgegenkommenden Art war mir sein Auf¬treten nicht ganz geheuer. Etwas Bestimmendes lag darin, wie bei einem Vorgesetzten, dessen ostentative Freundlichkeit im Umgang mit Untergebenen die Forderung nach un¬bedingter Unterordnung und Einsatzbereitschaft nur umso deutlicher hervortreten lässt.
Überhaupt wirkte er insgesamt viel gesetzter als bei seinem ersten Besuch. Entsprechend gediegen, fast schon feierlich war auch seine Aufmachung: Er trug einen dunklen Anzug, dazu ein weißes Hemd mit einer roten Krawatte, die freilich so grell leuchtete, dass sie unangenehm von der sonstigen Kleidung abstach.
„Ich hoffe“, fuhr er mit gedämpfter Stimme fort, „Sie erinnern sich noch an die Vereinbarung, die wir damals getroffen haben?“
„Die Vereinbarung?“ echote ich. „Aber sicher doch, wie hätte ich die vergessen können?“
Die Vereinbarung! Wie hatte ich die vergessen können! Natürlich, damals, als ich ihm die Hand gegeben hatte, hatte ich sie nicht ernst genommen. Dabei hätte mir doch schon die Art seines Händedrucks klar ma¬chen müssen, dass diese Abmachung bindender war als jeder schriftliche Vertrag. Spätestens nach dem Gespräch mit Lina hätte ich wissen müssen, auf was ich mich da eingelassen hatte – und jetzt hatte ich das alles einfach verdrängt!
„Nun, dann können wir ja jetzt die Details besprechen …“ Die Art, wie er mich anblickte, verriet deutlich, dass er mei¬nen Worten keinen Glauben schenkte. Es hatte etwas Spöttisches an sich, wie er einfach über meine offenkundige Verunsicherung hinwegging und sich der Besprechung der „Details“, wie er es nannte, zuwandte.
Als Erstes machte er sich daran, mir mein „Werkzeug“ – den Schattensensor und den Thermoscanner – zu erklären, zwei relativ kleine, unauffällige Geräte, die ich seitdem schon oft betätigt habe. „Am besten ist es“, schloss er, „wenn Sie Sensor und Scanner immer bei sich tragen. Man weiß ja nie, wann einem ein passendes Objekt über den Weg läuft.“
„Was passiert eigentlich“, erkundigte ich mich, „wenn ich einmal kein ‚passendes Objekt‘ finden sollte? Nehmen Sie mir dann den Schatten wieder weg?“
Ich hatte versucht, meiner Stimme einen scherzhaften Unterton zu geben, was mir allerdings nur schlecht gelang. Jedenfalls verstummte der Schattenhändler auf meine Bemerkung hin augenblicklich und fixierte mich mit seinen Augen. Sie schimmerten – jetzt erinnere ich mich wieder – ganz dunkel, wie von schwarzen Kontaktlinsen beschattet.
Ich fühlte mich, als würde mir jemand das Blut aus den Adern saugen. Für ein paar Sekunden schien es mir, als säße da kein Mensch, sondern nur ein Schatten vor mir.
Statt mir zu antworten, öffnete er eine Mappe, die er vor sich auf den Tisch gelegt hatte, und entnahm ihr eine glänzende Klarsichthülle mit einem Papierbogen. Mein Blick fiel auf den edlen Briefkopf, mit dem er verziert war.
„Hier ist übrigens die Referenz, die Sie noch benötigen“, sagte er leichthin.
Ich weiß noch, dass es mir in dem Augenblick war, als erwachte ich aus einem kurzen, aber intensiven Traum. Die Referenz war hervorragend: von einem mir zwar unbekannten, aber – wie den Angaben im Briefkopf zu entnehmen war – offenbar sehr renommierten Unternehmen verfasst. Meine Bewerbungschancen waren nun geradezu optimal.
Als ich von dem Schreiben aufblickte, hielt mir der Schattenhändler ein weiteres Papier hin, in dem meine Rechte und Pflichten als nebenamtlicher Vermittler schattenloser Personen an Shadow Colours aufgeführt waren: „Hier können Sie alles noch ein¬mal nachlesen. Falls Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen natürlich jederzeit zur Verfügung.“
An das Weitere kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich weiß nur noch, dass ich mich, als der Schattenhändler gegangen war, leer und ermattet fühlte – wie nach einem um Haaresbreite verlorenen Marathonlauf. Ich musste mich hinlegen und fiel sofort in einen komatösen Tiefschlaf, aus dem ich erst am nächsten Morgen wieder erwachte.

Montag, 14. August

Es muss doch Lina gewesen sein, die neulich von meinem Schattensensor erfasst worden ist! Aber wie war das nur möglich? Warum ausgerechnet sie? Und was ist mit ihrem Schatten passiert?

Mein Gott, was ist bloß aus mir geworden?

Damit endet das Gefängnistagebuch. Ab Montag folgen Theos Aufzeichnungen über sein Leben bei den Dunkelmännern.

English Version

A Visit from the Shadow Dealer

Sunday, August 13

No message today? Should I perhaps have been forgotten in my dark, stinking hole? Or have the gangsters now also introduced the five-day week?
Yes, I know, my sarcasm doesn’t help me either. After all, I’ve almost got used to the darkness. If only it wasn’t so uncomfortable here!

Career Dreams

When I woke up, I had to think back to the shadow dealer. How long has it been since I last saw him? – Probably almost five years … Since he handed me the thermal scanner back then, I have only communicated with Shadow Colours by e-mail and have had no more personal contact with him.
It’s strange – I owe the man so much, but the thought of him still makes me feel rather uncomfortable – and that even though I can hardly remember him!
Well, the outer appearance, the clothes – all that still stands before my eyes. But when I try to imagine his face, it’s as if I were looking into one of those kaleidoscopes in which all kinds of colourful crystals move through a heavy liquid mass, creating changing patterns and ever new colour impressions.
About three months after the interview, he had come to see me again. In the meantime, I had not only become well acquainted with my new work, but even had well-founded hopes of an improvement in my position. The deputy head of department had unexpectedly died of a heart attack. Despite the fact that I had only recently joined the company, I had good prospects of taking over his position.
The main reason for this was that the head of department, a woman of my age, held me in particularly high esteem and often consulted with me – sometimes even outside of working hours, at lunch or during weekend calls. She had also tried to make private contact with me, but I preferred to keep my distance. I have always adhered to my principle of strictly separating my private life from my professional life. Apart from that, my superior was married.
Fortunately, the preferential treatment by the head of department did not affect my popularity among my colleagues in any way. I took care of this myself by always trying to be friendly and obliging – also in view of a possible application for the deputy position. In doing so, I benefited from the fact that I had meanwhile learned to use my effect on others for my personal purposes.
I could now consciously create the positive aura that I had displayed at the interview without any action on my part. I had noticed that my appeal was not so much based on what I said, but rather on certain movements I made when I spoke, on the way I presented myself and approached others. In this way, I could appear likeable to others even when the content of my speech must have been unpleasant to them.
The only problem was that I needed a reference to apply for the deputy position – and I had no idea where to get it from. After all, I had not only been fired from my last job, I had been virtually driven out of it. Any connection between my old employer and my new one would therefore have been quite unfavourable to me.
However, I didn’t know anyone else whom I could have asked for a letter of recommendation. I was not a member of any important association, nor did I hold any honorary office or was active in any organisations whose network of contacts I could have made use of. So I was on the verge of giving up the application.

Contractual Obligations

It was in this situation that my doorbell rang early one Sunday morning. It was the shadow dealer. I flinched involuntarily when I saw him – perhaps because his visit was so unexpected, or perhaps just because I had just started breakfast and was not fully awake yet. However, he greeted me warmly, almost in a friendly manner, which quickly dispelled my spontaneous uneasiness.
He moved through the corridor towards the living room as if he had lived in my flat for years. We sat down at the breakfast table and I offered him a cup of coffee, which he refused.
Then – as on his first visit – he rummaged in his salesman’s case again. He took out some documents and various implements, which he had obviously prepared especially for the conversation with me. I remembered that he had also come at breakfast time on his first visit. Did that mean anything? Did he expect advantages from the inattentiveness of his conversation partners in the morning?
While I was thinking about this, the shadow dealer put the salesman’s case down next to his chair and casually remarked: „Well, it’s been three months since you got your new shadow. I hope it’s all to your satisfaction?“
„Yes, of course, I just wouldn’t know how to do without him!“ I made an effort to respond to his small talk tone, although I was not at all pleased that he brought up the subject so quickly. On the other hand, it had been clear to me from the beginning that this was the reason for his visit.
He smiled contentedly. „I told you that we have many years of experience in this field. And don’t forget: you have been provided with a De Luxe shadow!“
Despite his courteous manner, I was not entirely comfortable with his demeanour. There was something dominating about it, as with a superior whose ostentatious friendliness towards subordinates only underlines the demand for unconditional obedience and commitment.
In general, he seemed much more distinguished than on his first visit. He wore a dark suit and a white shirt with a red tie, which admittedly shone so brightly that it stood out unpleasantly against his other clothing.
„I hope,“ he continued in a subdued voice, „you remember the agreement we concluded back then?“
„The agreement?“ I echoed. „Of course I do, how could I ever forget it?“
The agreement! Actually, I had completely forgotten about it! Sure, back then, when he had held out his hand to me, I had not taken it seriously – although the way he had shaken my hand had left no doubt that this agreement was more binding than any written contract. After the conversation with Lina at the latest, I should have known what I had become involved in – and now I had simply suppressed it all!
„Well, then we can discuss the details now …“ The way he looked at me clearly showed that he did not believe my words. There was something mocking about the way he simply ignored my obvious uncertainty and turned to discussing the „details“, as he called them.
First, he set about explaining my „tools“ – the shadow sensor and the thermal scanner. Both of these are relatively small, unobtrusive devices that I have used many times since.
„It’s best,“ he concluded, „to keep the sensor and the scanner with you at all times. You never know when a suitable object will cross your path.“
„By the way,“ I asked, „what happens if I don’t find a ’suitable object‘? Will you then take the shadow away from me again?“
I had tried to give my voice a joking undertone, but I did not succeed very well. In any case, the shadow dealer immediately fell silent at my remark and fixed me with his eyes. They shimmered darkly, as if shaded by black contact lenses.
I felt as if someone was sucking the blood out of my veins. For a few seconds it seemed to me that there was no human being sitting in front of me, but only a shadow.
Instead of answering me, he opened a folder he had placed on the table and took out a shiny transparent envelope with a sheet of paper. My gaze fell on the noble letterhead with which it was decorated.
„By the way, here is the reference you still need,“ he said casually.
I felt like waking up from a short but intense dream. The reference was excellent: written by a company I didn’t know, but which – according to the information on the letterhead – was obviously very renowned. My chances of applying for the deputy position were now almost perfect.
When I looked up from the letter, the shadow dealer held out another document to me, in which my rights and duties as a part-time procurer of shadowless persons to Shadow Colours were listed: „Here you can review everything again. If you have any questions, we are of course always at your disposal.“
As for the rest, I just can’t remember. I only recall that when the shadow dealer left, I felt empty and exhausted – like after losing a marathon race by a hair’s breadth. I had to lie down and immediately fell into a comatose deep sleep, from which I did not awake until the next morning.

Monday, August 14

It must indeed have been Lina who was captured by my shadow sensor the other day! But how was that possible? Why her of all people? And what had happened to her shadow before?

My God, what has become of me?

This was the last entry in the prison diary. Starting on Monday, Theo’s notes about his life with the disciples of darkness will follow.

Bilder / Images: Dmitri N. Smirnow: Schatten von Basho / Shadow of Basho (Wikimedia commons, 2011); SuperHerftigGeneral: Geist / Ghost (Pixabay; Ausschnitt / detail)

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