Bei all den vielen Diskussionen über die gesundheitlichen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie beschleicht einen doch oft das Gefühl, dass etwas ungesagt bleibt. Denn die innere Ebene, die emotionale Erschütterung, die die Krise ausgelöst hat, wird dabei ausgespart. Dem trägt das vorliegende literarische Corona-Tagebuch Rechnung, indem es unseren realen Alptraum gewissermaßen von innen beleuchtet, als einen Reigen subjektiver Traumbilder.
„Plötzlich erkennst du: Es ist jemand bei dir eingezogen. Jemand, den du nicht siehst. Jemand, den du nicht kennst. Jemand, mit dem du nicht reden kannst, weil er nicht deine Sprache spricht.“

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Coverbild: Paul Gauguin: Madame La Mort
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