Ilona Lay: Frühling in der Wüste

Jede Blume streckt sich nach dem Licht. Dieselbe Kraft aber, die sie ins Leben zieht, wird sie am Ende vernichten. – Eine Frühlingsode von Ilona Lay, mit Slideshow und Musik. Frühling in der Wüste In dem ersehnten Singen des Regens bebt,erwachend still im wolkengebor’nen Rausch,das Land, bis auf der leergesengtenÖde von neuem sich Knospen räkeln. […]

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Autoritärer Populismus und populistischer Autoritarismus

Wie Populismus und Autoritarismus sich gegenseitig mästen. Wer den Populismus wählt, holt sich auch seinen Zwilling, den Autoritarismus, ins Haus. Es erscheint deshalb wichtig, für den Rattenfängercharakter populistischer Bewegungen und für den propagandistischen Werkzeugkasten autoritärer Regime zu sensibilisieren. Die vorliegende Studie bietet hierzu neben einer ausführlichen Einführung in die Thematik ein Glossar zu Handlungsmustern und […]

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Dieter Hoffmann: Jacques Prévert – der Poet des Alltags

Ein Porträt anhand ausgewählter Ge­dichte. Jacques Prévert ist heute eine dichterische Ikone in Frankreich, seine Gedichte gehören zur Schullek­türe. Angesichts der bewussten Distanz dieses Dich­ters zur Hochkultur und insbesondere zur traditio­nellen Schulbildung entbehrt dies nicht einer gewis­sen Ironie. Der vorliegende Band entwirft in fünf Kapiteln ein Porträt des Dichters. Nachdichtungen ausgewählter Werke Préverts dienen jeweils […]

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Der Dienstmädchen-Automat

Auszug aus Nadja Dietrichs Roman Kaiserhorst Für seine Recherchen in dem Tagungshotel, das an dem sagenumwobenen Ort „Kaiserhorst“ errichtet worden ist, schlüpft Carlo in die Rolle eines Dienstmädchens – eine gänzlich neue Erfahrung für ihn. So fühlt sich also ein Leben als Dienstmädchen an. Es ist ein wenig, als wäre man ein Hotelzubehör, dem ein […]

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Es gibt keine Zeit für den Krieg!

Antikriegsgedichte von Jacques Prévert Den Krieg sah Jacques Prévert fest in den Strukturen der modernen Gesellschaft verankert. Gesellschaftskritik war für ihn daher auch eine Form von gelebtem Pazifismus. Podcast English Version Friedensreden Staatstragende Schwüre die Statuen der Worteder Frieden die Freiheit „la fraternité!“doch plötzlich ein Stutzen ein Stolpern ein Sturzin den Schlund einer hohlen Phrasein […]

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Die Klosterbibliothek

Auszug aus Nadja Dietrichs Roman Kaiserhorst Seine Suche nach Hinweisen auf das Wesen von „Kaiserhorst“ führt Carlo, den Protagonisten aus Nadja Dietrichs Roman Kaiserhorst, auch in eine imposante Klosterbibliothek – ein Stein gewordenes Monument des Geistes. Wer diese Bibliothek betritt, wird zunächst unweigerlich in höhere Sphären entführt. Der die Ankommenden empfangende Prunksaal mit den von […]

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Die Sprache der Natur

Auszug aus Nadja Dietrichs Roman Kaiserhorst Die vielfältige Formensprache, mit der die Natur im Kleinen wie im Großen ihre spielerische Schaffenskraft bezeugt, ist in den Bergen besonders ausgeprägt. Türkenbundlilie, Frauenschuh, getüpfeltes Knabenkraut … All diese tastenden Versuche, die bizarre Formensprache der Pflanzenwelt in die Welt der menschlichen Worte und Bilder zu übertragen …Es ist nicht […]

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Gegen die Verteufelung der Lebenslust

Kapitalismus- und Kirchenkritik in den Gedichten Jacques Préverts Kapitalismus- und Kirchenkritik waren bei Jacques Prévert eng miteinander verbunden. Beiden warf er eine Kriminalisierung der spontanen Lebensfreude vor. Podcast English Version Verlorene Zeit Vor dem Fabriktor ein stockender Schrittein fragender Blick zurück:das Lächeln der Sonnein dem bleiernen Himmelan dem stahlkalten Torin den leeren Augendie zwinkernd sich […]

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Die Bergwelt – erhaben und schrecklich zugleich

Auszug aus Nadja Dietrichs Roman Kaiserhorst Das Erhabene und das Schreckliche – nirgends sind sie einander näher als in den Bergen. Dies gilt für diese selbst, aber auch für unseren Umgang mit ihnen. Ist es nicht seltsam, dass Menschen die Welt der Berge als schön empfinden können? Eine Welt, die nicht für sie geschaffen ist, […]

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Eine Bergwanderung

Auszug aus Nadja Dietrichs Roman Kaiserhorst Teil 2 von Nadja Dietrichs Roman Kaiserhorst spielt in den Bergen. Diese sind deshalb auch immer wieder Ausgangspunkt philosophischer Überlegungen. Abendessen in der Dorfwirtschaft: Der Männergesangsverein gibt eine Probe seines Könnens. Vibrierende Stimmen, großes Pathos. Was bleibt, ist die Empfindung einer gewaltigen Dissonanz. Die Lieder feiern die Schönheit der […]

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