Judas: Die Nacht der menschlichen Seele / Judas: The Night of the Human Soul

Über das Lied Giuda der italienischen Band La Fame di Camilla / About the Song Giuda by the Italian Band La Fame di Camilla

English Version

Keine Gestalt verkörpert den Abgrund der menschlichen Seele so eindringlich wie die des Judas. Derzeit scheint es so, als würden wir endgültig in diesem Abgrund versinken.

Judas

Auf meinen lächelnden Lippen
schimmert verschlagen meine Schuld,
umflort von Tränen, die versiegen,
ehe sie die Augen berühren.

Sieh mich nicht an!
Du siehst mich, aber ich bin nicht da.
Du berührst mich, aber du spürst mich nicht.
Ich esse Brot und trinke Gewissensbisse.

Ich verkaufe meine Seele,
ihre Bruchstücke nützen mir nichts mehr.
Für eine verlorene Seele gibt es keine Prothesen
und auch keine Heilmittel.

Für den Ausverkauf meiner Seele
möchte ich 30 Silberlinge haben.
Das ist das, was ich bekommen habe,
um Judas zu werden.

Zwei dunkle Schlingen binden mein Schicksal
an ein anderes, helleres Schicksal,
gehalten von einer himmlischen Hand,
in der die Welten ruhen und vergehen.
Tränen fallen auf zwei Wundmale,
die meinen Blick verfinstern.

Ich verkaufe meine Seele …

Für den Ausverkauf meiner Seele
möchte ich 30 Silberlinge haben.
Dies ist alles, was mir bleibt
von meiner unfreien Seele.

La Fame di Camilla: Giuda. Aus: L’attesa (Die Erwartung), 2012

Live:

Studioaufnahme

Inhalt

Wenn die Erlösung uns in den Schoß fällt: das Kind in der Krippe

Ostern: ein Mord als Spiegelbild der menschlichen Natur

Erlösung durch aktive Überwindung der menschlichen Dunkelheit

Judas als Verkörperung der menschlichen Werwolfnatur

Funktion der Judasgestalt im göttlichen Heilsplan

Deutung der Judas-Gestalt in dem Song von La Fame di Camilla

Der Verrat des Judas vor dem Hintergrund der Massaker in der Ukraine

Über La Fame di Camilla

Wenn die Erlösung uns in den Schoß fällt: das Kind in der Krippe

Ostern und Weihnachten, die beiden wichtigsten christlichen Feste, handeln beide von Erlösung. Die Art und Weise, wie diese Erlösung erfolgt, ist jedoch in beiden Fällen grundverschieden.
An Weihnachten fällt uns die Erlösung ohne unser Zutun in den Schoß. Gott schickt seinen Sohn auf die Erde, mitten unter die Menschen, um sie aus der Finsternis ins Licht zu führen. Indem er sich als Teil jedes einzelnen Menschen offenbart, weist er den Weg zu einer von Mitgefühl, Solidarität und Frieden geprägten Welt.
Alles, was wir hier tun müssen, ist, unsere Sinne Gott bzw. seiner irdischen Verkörperung zuzuwenden. Dann werden wir ganz von selbst erleuchtet und erlangen die Fähigkeit, unser Tun und Denken in gottgefälliger Weise zu verändern.
Dem vagen Erlösungsversprechen eines die Finsternis durchdringenden Lichts entspricht an Weihnachten eine überwiegend kontemplative Glaubenspraxis. Der Blick richtet sich hier nach innen, auf den Seelenfunken, der das eigene Dunkel durchdringen und den Weg zu Gott weisen kann.

Ostern: ein Mord als Spiegelbild der menschlichen Natur

An Ostern dagegen ist das Erlösungsversprechen viel konkreterer Natur. Das Besondere ist hier ja gerade, dass das Heilsversprechen sich vor dem Hintergrund des Dramas der menschlichen Existenz ereignet.
Zwar erzählt auch Weihnachten von einer menschlichen Natur, die Hilfsbedürftige im Zweifelsfall eher abweist oder gar verfolgt, anstatt ihnen die Tür zu öffnen. Erst die Osterwoche zeigt uns den Menschen jedoch in seiner ganzen Monstrosität: Unser engster Freund, der uns ein neues geistiges Reich erschlossen hat, wird von uns verraten, verhöhnt und seinen Henkern übergeben. Derjenige, der Gewaltlosigkeit predigt, wird auf besonders gewalttätige Weise getötet.

Erlösung durch aktive Überwindung der menschlichen Dunkelheit

Die Dunkelheit, die hier überwunden werden soll, bezieht sich damit ganz konkret auf die Finsternis der menschlichen Natur. Die durch sie ausgelöste Verzweiflung ist nicht allgemein-existenzieller Art, sondern erwächst aus der auf Verrat, Übervorteilung und Vernichtung anderer angelegten menschlichen Denk- und Handlungsweise.
Viel stärker als an Weihnachten ist die Hinwendung zum Glauben damit an Ostern mit der Aufforderung zu einer umfassenden Neurorientierung der menschlichen Seele, im Sinne einer fundamentalen Änderung des Bezugs zur Welt und des Umgangs mit anderen, verknüpft.
Während Weihnachten, allen Oratorien zum Trotz, das Fest der stillen Besinnung ist, einer sprachlosen Hoffnung, wie sie etwa in Arcangelo Corellis Concerto fatto per la notte di Natale anklingt, ist Ostern folglich das Fest der Passionsspiele. Das Drama der menschlichen Existenz, der Kampf des Guten gegen das Böse, gelangt hier unmittelbar zur Aufführung.

Judas als Verkörperung der menschlichen Werwolfnatur

Die biblische Gestalt, in der sich das Drama der menschlichen Existenz am stärksten kristallisiert und verdichtet, ist die des Judas. In ihm wird die angeborene Schizophrenie der menschlichen Seele, die Sehnsucht nach der Erlösung, die immer wieder vom Wunsch nach dem persönlichen Vorteil um jeden Preis konterkariert wird, unmittelbar deutlich. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Judas in zahlreichen künstlerischen Verarbeitungen der Osterthematik eine zentrale Rolle spielt.

Funktion der Judasgestalt im göttlichen Heilsplan

Auch aus rein theologischer Sicht ist die Gestalt des Judas von besonderer Bedeutung. Denn Judas hat zwar mit dem Verrat des Gottessohns das schlimmste denkbare Sakrileg begangen. Andererseits hat dieser Verrat jedoch gerade den Weg zum Opfertod Christi bereitet, aus dem sich das Erlösungsversprechen für die Gläubigen ableitet.
Demnach kommt Judas im göttlichen Heilsplan, allen subjektiv finsteren Absichten zum Trotz, eine zentrale Funktion zu. Dies gilt selbst dann, wenn man sich auf den Standpunkt stellt, sein Handeln sei satanischer Natur, also von den Kräften des Bösen, dem Widerpart des Gottessohns, gelenkt. Denn auch der bzw. das Böse ist, aus einer Gesamtperspektive betrachtet, nur ein Mittel, um den komplexen göttlichen Heilsplan ins Werk zu setzen.

Deutung der Judas-Gestalt in dem Song von La Fame di Camilla

In dem Song Giuda der Band La Fame di Camilla (Camillas Hunger) führt Judas eine Art Nicht-Existenz. Er ist der, den man anschaut, ohne ihn zu sehen, der, den man berührt, ohne ihn zu spüren. Durch seine Tat hat er sich so weit außerhalb der menschlichen Gemeinschaft gestellt, dass er sein Existenzrecht verwirkt hat.
Interpretationsbedürftig ist allerdings die Stelle, an der Judas den „Ausverkauf“ seiner Seele damit begründet, dass deren „Bruchstücke“ ihm nichts mehr nützten. Man kann diese Aussage so verstehen, dass Judas auch den Rest seiner Seele verkauft, nachdem er durch den Verrat Jesu sein Seelenheil verloren hat. Daneben erscheint jedoch auch eine Deutung denkbar, der zufolge Judas schon vor seiner Freveltat, durch die Vertreibung der Menschen aus dem Paradies, nur noch über eine „zertrümmerte“ Seele verfügte und es ihm deshalb gleichgültig erschien, sie für den Verrat zu verkaufen.
In beiden Fällen wird die christliche Verheißung einer Vergebung der Sünden fundamental in Frage gestellt: Im einen Fall ist es nach einem so eklatanten Vertrauensbruch, wie ihn Judas begangen hat, nicht mehr möglich, das Seelenheil zu erlangen. Im anderen Fall wäre der Opfertod Christi sinnlos, weil er diejenigen, denen dieses Opfer gilt, aufgrund der Ursünde nicht mehr erreichen kann.

Der Verrat des Judas vor dem Hintergrund der Massaker in der Ukraine

Wenn wir den Verrat des Judas auf einer symbolischen Ebene betrachten, können wir sagen: Jeder Verrat an den christlichen Idealen ist ein Verrat an Gott. Wann immer wir einem anderen Menschen Gewalt antun, richten wir unsere Hand gegen Gott. Und natürlich: Jeder Mord ist ein Anschlag auf Gott.
Dies zu leugnen oder nicht wahrhaben zu wollen, zeugt von einer fundamentalen Entfremdung vom christlichen Glauben. Eben dies trifft derzeit auf Patriarch Kyrill, das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, zu. Seine Aussage, das Morden der russischen Truppe in der Ukraine stehe im Einklang mit dem „Wort des Allmächtigen“, zeigt: Nicht nur die politische Führung Russlands hat sich von Gott abgewandt. Auch die kirchliche Führung hat den Bezug zu Gott verloren.
So erhält die Judas-Natur des Menschen in diesem Jahr eine sehr düstere, sehr hoffnungslose Illustration. Das Lied von La Fame di Camilla liefert hierzu den passenden Kommentar: Es ist kaum vorstellbar, dass ein so ungeheurer Verrat an den christlichen Idealen, wie ihn die Massaker der russischen Truppen in der Ukraine darstellen, jemals gesühnt werden kann. Und vielleicht zeugt die Tatsache, dass Menschen zu einem so erbarmungslosen Vernichtungswerk fähig sind, ja in der Tat davon, dass es für uns keinen Weg zurück gibt ins Paradies.

Über La Fame di Camilla

Die 2007 in Bari (Apulien) gegründete Rock-Band hat zwischen 2009 und 2013 drei Alben herausgebracht. Unter den ersten Songs fanden sich auch einige in albanischer Sprache, der Muttersprache des 1981 in Albanien geborenen Kopfs der Band, Ermal Meta.
Nach der Auflösung der Band im Jahr 2013 hat Meta zum einen Songs für andere geschrieben, zum anderen aber auch an seiner Solo-Karriere gebastelt. 2018 hat er zusammen mit Fabrizio Moro beim traditions¬reichen Musikfestival von San Remo den Sieg davongetragen. Wie in Italien üblich, war das gleichbedeutend mit der Qualifikation für den Eurovision Song Contest, wo die beiden Musiker Italien in dem Jahr vertreten haben.
Über die Herkunft des Band-Namens wollten die Mitglieder keine Auskunft geben: Um was für eine Camilla es sich hier handle und welcher Art ihr Hunger gewesen sei, werde ihr Geheimnis bleiben (vgl. Varese News: Da Sanremo a Varese sulle note dei „La Fame di Camilla“; 29. Juni 2010).

Mehr Osterlieder aus Italien gibt es in RB: Canzoni di Pasqua; Teil 1: Die Gestalt des Judas bei italienischen Cantautori; Teil 2: Tod und Wiederauferstehung; März 2018.

José Ferraz de Almeida Júnior: Remorso de Judas (Die Gewissensbisse des Judas), 1880; Museu Nacional de Belas Artes, Rio de Janeiro

English Version

Judas: The Night of the Human Soul

About the Song Giuda by the Italian Band La Fame di Camilla

No figure embodies the abyss of the human soul as vividly as that of Judas. At present, it seems that we are sinking into this abyss for good.

Judas

Slyly on my smiling lips
my guilt gleams in the waking sun,
behind a veil of teardrops running dry
before they reach my eyes.

Do not look at me!
You see me, but I am not there.
You touch me, but you do not feel me.
I eat bread and drink remorse.

I am ready to sell my soul,
its fragments are of no use to me.
For a lost soul there are no prostheses
and no remedies.

I am ready to sale my soul
for 30 pieces of silver.
That is what I have been given
to become Judas.

Two dark nooses bind my fate
to another, brighter fate,
held by a heavenly hand,
in which universes rest and pass away.
Tears fall on two stigmata,
darkening my gaze.

I am ready to sell my soul
for 30 pieces of silver.
This is all that’s left to me
of my unfree soul.

La Fame di Camilla: Giuda. From: L’attesa (The Expectation), 2012

Live performance: https://www.youtube.com/watch?v=mLqgOWL_mtA

Studio recording

Content

When Salvation Falls into Our Laps: the Child in the Manger

Easter: a Murder as a Mirror Image of Human Nature

Salvation Through Active Overcoming of Human Darkness

Judas as the Personification of the Human Werewolf Nature

Function of Judas in the Divine Plan of Salvation

Interpretation of the Judas Figure in the Song by La Fame di Camilla

The Betrayal of Judas against the Background of the Massacres in Ukraine

About La Fame di Camilla

When Salvation Falls into Our Laps: the Child in the Manger

Easter and Christmas, the two most important Christian festivals, both revolve around salvation. However, the way in which this salvation can be reached is fundamentally different in both cases.
At Christmas, salvation falls into our laps without our doing anything. God sends his Son to earth, right in the midst of humanity, to lead people out of darkness into light. By revealing himself as part of every human being, he points the way to a world characterised by compassion, solidarity and peace.
All we have to do here is to turn our senses towards God or his earthly incarnation. Then we will inevitably become enlightened and gain the ability to change our actions and thoughts in a way agreeable to God.
The vague promise of salvation through a light penetrating the darkness corresponds to a mainly contemplative practice of prayer. Consequently, the gaze is directed inwards at Christmas, towards the spark of the soul that can illuminate our darkness and point the way to God.

Easter: a Murder as a Mirror Image of Human Nature

At Easter, by contrast, the promise of salvation is much more concrete. The special thing here is precisely that the promise of salvation takes place against the background of the drama of human existence.
It is true that Christmas, too, tells of a human nature that rather rejects or even persecutes those in need of help rather than opening the door to them. But only the Easter week shows us man in all his monstrosity: Our closest friend, who has opened up a new spiritual realm for us, is betrayed by us, mocked and handed over to his executioners. The one who preaches non-violence is killed in a particularly violent way.

Salvation Through Active Overcoming of Human Darkness

The darkness that is to be overcome here thus refers concretely to the darkness of human nature. The despair caused by it is not of a general existential nature, but arises from the human way of thinking and acting, which is based on betrayal, overreaching and the annihilation of others.
Much more strongly than at Christmas, the turn to faith at Easter is hence linked to the call for a comprehensive reorientation of the human soul, in the sense of a fundamental change in the way we relate to the world and deal with others.
While Christmas, despite all the oratorios, is the festival of quiet contemplation, of a speechless hope, such as echoed in Arcangelo Corelli’s Concerto fatto per la notte di Natale (Concert for the Night of Christmas), Easter is the festival of the Passion Plays. The drama of human existence, the struggle of good against evil, directly comes to the fore here.

Judas as the Personification of the Human Werewolf Nature

The biblical figure in which the drama of human existence is most strongly reflected is that of Judas. In him, the innate schizophrenia of the human soul, the longing for salvation, which is repeatedly counteracted by the desire for personal advantage at any price, finds a striking expression. It is therefore not surprising that Judas plays a central role in numerous artistic interpretations of the Easter theme.

Function of Judas in the Divine Plan of Salvation

From a purely theological point of view, the figure of Judas is also of special significance. Admittedly, Judas committed the worst conceivable sacrilege by betraying the Son of God. On the other hand, this betrayal prepared the way for Christ’s sacrificial death, on which the promise of redemption for the faithful is based.
Consequently, Judas plays a central role in the divine plan of salvation, despite all his subjectively sinister intentions. This is true even if we assume that his actions are of a satanic nature, i.e., that they are guided by the sinister adversary of the Son of God. For even evil, seen from an overall perspective, is only a means of accomplishing the complex divine plan of salvation.

Interpretation of the Judas Figure in the Song by La Fame di Camilla

In the song Giuda by the band La Fame di Camilla (Camilla’s Hunger), Judas leads a kind of non-existence. He is the one you look at without noticing him, the one you touch without feeling him. Through his deed, he has placed himself so far outside the human community that he has forfeited his right to exist.
However, the passage in which Judas justifies the „sale“ of his soul by saying that its „fragments“ are no longer of any use to him needs further interpretation. This statement can be understood in the sense that Judas also sells the rest of his soul after he has destroyed its core through the betrayal of Jesus. Another possible interpretation, however, is that Judas already had only a „shattered“ soul before his act of sacrilege, through the expulsion from paradise, and that consequently his betrayal seemed irrelevant to him.
In both cases, the Christian promise of redemption is fundamentally called into question: In the first case, it would no longer be possible to attain salvation after such a blatant breach of trust as Judas committed. In the second case, Christ’s sacrificial death would be meaningless because, in view of the original sin, he can no longer reach those for whom his sacrifice was intended.

The Betrayal of Judas against the Background of the Massacres in Ukraine

If we look at Judas‘ betrayal on a symbolic level, we can say: Every betrayal of Christian ideals is a betrayal of God. Whenever we do violence to another human being, we turn our hand against God. And of course, every murder is an attack on God.
To deny this shows a fundamental alienation from the Christian faith. This is precisely what is currently happening to Patriarch Kyrill, the head of the Russian Orthodox Church. His statement that the killing of Russian troops in Ukraine is in accordance with the „Word of the Almighty“ shows: Not only Russia’s political leadership has turned away from God. The church leadership has also lost its connection to God.
Thus, the Judas nature of man is given a very dark, very hopeless illustration this year. The song by La Fame di Camilla provides a fitting commentary on this: It is hardly conceivable that such a monstrous betrayal of Christian ideals as represented by the massacres of Russian troops in Ukraine can ever be atoned for. And perhaps the fact that human beings are capable of such a merciless work of annihilation is indeed testimony to the fact that there is no way back to paradise for us.

About La Fame di Camilla

The rock band, founded in 2007 in Bari (Apulia), released three albums between 2009 and 2013. Among the first songs were also some in Albanian, the mother tongue of the band’s leader, Ermal Meta, who was born in Albania in 1981.
After the band’s break-up in 2013, Meta wrote songs for others, but also worked on his solo career. In 2018, he won the prestigious San Remo music festival together with Fabrizio Moro. As is customary in Italy, this was at the same time a qualification for the Eurovision Song Contest, where the two musicians represented Italy that year.

Regarding the origin of the band’s name, the members did not want to give any information: Which Camilla it is about and what kind of hunger she had should remain their secret (cf. Varese News: Da Sanremo a Varese sulle note dei „La Fame di Camilla“; June 29, 2010).

Bild / Image: Nikolai Ge: Judas (um 1880) Quelle: Wikimedia

Eine Antwort auf „Judas: Die Nacht der menschlichen Seele / Judas: The Night of the Human Soul

  1. hgamma

    Der Abgrund
    liegt nicht
    in der Seele

    es ist
    die männliche Logik
    die sich in
    Lehre
    Grundsatz
    Glaubenssatz
    über Tod und Leben
    erheben

    der Seele
    dem Geist
    mit aller Gewalt
    seit Jahrtausenden
    in uns bemächtigen will

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