Charles Baudelaire: Le goût du néant (Der Anhauch des Nichts)

Gedichte von Charles Baudelaire, 2 Das menschliche Leben ist wie eine Lawine, die auf einen Abgrund zurollt. In vielen Gedichten Charles Baudelaires wird diese Disharmonie inhaltlich zum Ausdruck gebracht, zugleich aber mit dem Trost einer harmonischen Form verbunden. Der Anhauch des Nichts Mein Geist, das alte, einst so streitlustige Pferd,scheut heut‘ vor jedem Hindernis.Die Hoffnung, […]

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Charles Baudelaires Gedicht La destruction (Die Zerstörung)

Auftakt zu einer Reihe mit Werken des französischen Dichters Jede rauschhafte Euphorie – ob von der Kunst, der Liebe oder den Drogen gestiftet – ist wie ein Teufelspakt: Ebbt der Rausch ab, muss er mit physischer Erschöpfung und seelischer Leere bezahlt werden. – Nachdichtung von Charles Baudelaire: La destruction (Die Zerstörung). Unmerklich immer spinnt der […]

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Ilona Lay: Frühling in der Wüste

Jede Blume streckt sich nach dem Licht. Dieselbe Kraft aber, die sie ins Leben zieht, wird sie am Ende vernichten. – Eine Frühlingsode von Ilona Lay, mit Slideshow und Musik. Frühling in der Wüste In dem ersehnten Singen des Regens bebt,erwachend still im wolkengebor’nen Rausch,das Land, bis auf der leergesengtenÖde von neuem sich Knospen räkeln. […]

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Der Dienstmädchen-Automat

Auszug aus Nadja Dietrichs Roman Kaiserhorst Für seine Recherchen in dem Tagungshotel, das an dem sagenumwobenen Ort „Kaiserhorst“ errichtet worden ist, schlüpft Carlo in die Rolle eines Dienstmädchens – eine gänzlich neue Erfahrung für ihn. So fühlt sich also ein Leben als Dienstmädchen an. Es ist ein wenig, als wäre man ein Hotelzubehör, dem ein […]

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Es gibt keine Zeit für den Krieg!

Antikriegsgedichte von Jacques Prévert Den Krieg sah Jacques Prévert fest in den Strukturen der modernen Gesellschaft verankert. Gesellschaftskritik war für ihn daher auch eine Form von gelebtem Pazifismus. Podcast English Version Friedensreden Staatstragende Schwüre die Statuen der Worteder Frieden die Freiheit „la fraternité!“doch plötzlich ein Stutzen ein Stolpern ein Sturzin den Schlund einer hohlen Phrasein […]

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Gegen die Verteufelung der Lebenslust

Kapitalismus- und Kirchenkritik in den Gedichten Jacques Préverts Kapitalismus- und Kirchenkritik waren bei Jacques Prévert eng miteinander verbunden. Beiden warf er eine Kriminalisierung der spontanen Lebensfreude vor. Podcast English Version Verlorene Zeit Vor dem Fabriktor ein stockender Schrittein fragender Blick zurück:das Lächeln der Sonnein dem bleiernen Himmelan dem stahlkalten Torin den leeren Augendie zwinkernd sich […]

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Eine Bergwanderung

Auszug aus Nadja Dietrichs Roman Kaiserhorst Teil 2 von Nadja Dietrichs Roman Kaiserhorst spielt in den Bergen. Diese sind deshalb auch immer wieder Ausgangspunkt philosophischer Überlegungen. Abendessen in der Dorfwirtschaft: Der Männergesangsverein gibt eine Probe seines Könnens. Vibrierende Stimmen, großes Pathos. Was bleibt, ist die Empfindung einer gewaltigen Dissonanz. Die Lieder feiern die Schönheit der […]

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Der LiteraturPlanet auf der Leipziger Buchmesse!

Kommt vorbei!- Wir feuen uns! Nach einer längeren Pause sind wir wieder in Leipzig und freuen uns riesig auf interessante Gespräche am Stand und interesse an unseren literarischen Aktivitäten. Wir teilen unseren Stand mit zwei befreundetetn ebenfalls unabhängigen Verlagen: Rotkiefer Verlag: spezialisiert auf Haikus Parodos Verlag: Philosophischer Fachverlag Wer mal über die Grenzen des Alltags […]

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Die Collage als dichterisches Gestaltungselement

Jacques Prévert und der Surrealismus Podcast English Version Jacques Prévert verkehrte lange in surrealistischen Kreisen und ist deshalb in seiner Dichtung auch von diesen beeinflusst worden. Besonders deutlich wird dies an den collagenhaften Elementen in seinen Gedichten. Der Kontrolleur Los jetzt!Beeilung!Los, los!Zusammenrücken!Hier sind viel zu viele Reisende,viel zu viele!Also los:Zusammenrücken! Beeilung!Einige stehen schon Schlange,überall Reisende, […]

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Der Alltag im Spiegel der Dichtung

Jacques Préverts dichterisches Spiel mit den Strukturen des Alltags In der Dichtung wollte Jacques Prévert das kultivieren, was den Kindern auf dem Weg zum Erwachsenwerden systematisch ausgetrieben wird: den unvoreingenommenen Blick auf die Dinge. Dies ging bei ihm auch mit einer bewussten Distanz gegenüber der Hochkultur einher. Treibsand Engel und DämonenWinde und Gezeitengleiten in flimmernder […]

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