Impressionen von der Buch Berlin 2018

0105F7EF-D622-483E-B991-F46ED2390471Wie Ihr seht, hatten Henny und ich (Ilka) wieder viel Spaß auf der Buch Berlin. Es ist immer wieder schön, mit anderen engagierten Verlegerinnen und Verlegern zusammenzutreffen. Einer unserer unmittelbaren Nachbarn war Fayçal Hamouda. Er arbeitet als Lehrer für Arabisch in Leipzig.  Sein Verlag „Edition Hamouda“ wurde mit dem Ziel gegründet, den interkulturellen Dialog zu fördern. Er gibt Romane und Sachbücher sowie Logo-Hamouda-quadratischMärchen aus aller Welt heraus. Er hat außerdem eine Plattform für unabhängige Verlage gegründet, in der auch der LiteraturPlanet Mitglied ist.

Neu dabei war diesmal Gisela Rieger aus Rosenheim, eine wahrhaft „herzige“ Nac51QjEbcomkL._SX258_BO1,204,203,200_hbarin. Sie ist Coacherin und Lebensberaterin und verfasst „Geschichten für’s Herz“, mit denen sie Menschen Mut machen will, ihr Leben zu meistern.  Sie auch eine sehr ermutigende Ausstrahlung, die viele Leute  in unsere Ecke gelockt hat.

fleckiesEin weiterer Nachbar war Thomas Stolze. Sein Imagine Verlag bringt Hamburg-Krimis, Romane sowie auch Kinderbücher wie z.B.  ein Kochbuch für Kinder („Fleckies Speise“) heraus. Fleckie war auch Stargast auf der Buchmesse.andreas-m-sturm-2017_grau

Neu kennengelernt haben wir auch Andreas M. Sturm, dessen Krimis alle in Dresden spielen.  Als alter Dresdner kennt er jeden Winkel der Stadt, was seinen Geschichten einen realitätsnahen Anstrich gibt.

Ein alter Freund von uns, der Dichter Steffen Marciniak, war auch17317150069 da. Er schreibt poetische Romane über Randfiguren der griechischen Mythologie und lässt die alten Mythen dadurch wiederauferstehen.

Zwei alte Bekannte, die wir auf den anderen Messen meist treffen, haben wir vermisstbanner_6. Einer davon ist Abdul Rahman Alawi, dessen Alawi-Verlag der einzige in Deutschland ist, der ausschließlich arabische Literatur von Frauen verlegt. Als ehemaliger Diplomat verfügt er über die nötigen Kontakte, um diese oft an den Rand gedrängte Literatur in der arabischen Welt aufzuspüren. Frauen wurden dort aus vielen  Bereichen zurückgedrängt. Die Literatur ist für sie eine Möglichkeit, dagegen anzuschreiben. Darüber  hinaus bieten ihre Werke oft eine ehrlichere und offenere Beschreibung der arabischen Gesellschaften.

Auch diesmal nicht dabei: Die Übersetzerin Margitt Lehbert und ihre Edition Rugerup.  Die „Editimurray-natur1on Rugerup“ gibt fast ausschließlich Lyrik heraus. In unserer unpoetischen Zeit gehört dazu sehr viel Mut und Durchhaltevermögen. Hinzu kommt, dass sich der Verlag auf ausländische Lyrik spezialisiert hat, die Margitt Lehbert teilweise (wie im Falle der Gedichte des australischen Dichters Les Murray) selbst übersetzt oder übersetzen lässt. Dabei hat sie auch Gedichte aus Ländern im Programm, deren Lyrik bei uns noch wenig rezipiert wurde.

Herzlichen Dank an Tatjana Schmischke und das gesamte Team von Bücherzauber e.v. für die großartige und engagierte Organisation der diesjährigen Buch Berlin!!110

 

 

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