Die Würde des Produzenten. Gespräch über die Globalisierung

Gespräche mit Paula/4 „In jedem Klei­dungsstück prägt sich die Indivi­dualität des Men­schen aus, der es hergestellt hat. Des­halb gebietet es der Respekt vor der Herstellerin, ihre Individualität durch die Aufprägung ihrer Signatur zu würdigen.“ Podcast /Lesung Marienerscheinung im städtischen Dschungel Wenn man in der Stadt lebt, steht man ja eigent­lich immer in der Gefahr, die […]

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Der Zauberstab der Dichtung

Ein Gedicht von Adam Ziemianin Neuer Schwerpunkt am Poetry Day: Moderne polnische Gedichte Ein Gedicht kann uns einen anderen Blick auf die Welt schenken. Dieser andere Blick hat die Kraft, die Welt und uns selbst zu verändern. – Ein Gedicht des polnischen Lyrikers Adam Ziemianin, als Auftakt zu einer Reihe über moderne polnische Gedichte. Das […]

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Staffelarbeiten. Gespräch über Arbeitsteilung und Lohnpyramiden

Gespräche mit Paula/3 Paulas Lächeln Kaum eine menschliche Ausdrucksform ist so viel­ge­staltig wie das Lächeln. Es gibt das Adlerlächeln, das den Anderen auf Distanz hält, das hündisch-unterwürfige Lächeln, das katzenhaft gurrende Lächeln, das den An­deren in den Sog des eigenen Seins hinein­zieht, das priesterliche Lächeln, das sich austeilt wie eine Hostie. Die Welt des Lä­chelns […]

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Charles Baudelaire: Chant d’automne (Herbstlicher Gesang)

Gedichte von Charles Baudelaire, 7 In manchen Gedichten Charles Baudelaires erscheint die Frau als männermordende „femme fatale“. Häufiger verehrt er sie jedoch als eine Art Göttin, deren Nähe selbst über die dunkelste Seite des Menschseins hinwegtrösten kann: den Tod. Herbstlicher Gesang I. Schon bald versinken wir in kalten Schatten.Verloren ist die Sonne uns’rer viel zu […]

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Die Egoismusfalle. Gespräch über Geld und Eigentum

Gespräche mit Paula/2 „Letztlich besitzen wir vielleicht sogar gerade deshalb mehr als ihr, weil wir nichts besitzen. Denn da bei uns niemandem etwas gehört, gehört ja auch jedem alles.“ Lesung / Podcast Einfahrt in den Bauch der Erde Paulas Besuche bei mir laufen immer nach einem be­stimmten Muster ab. Am Anfang stürzt sie sich stets […]

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Charles Baudelaire: Obsession (Besessenheit)

Gedichte von Charles Baudelaire, 6 In unserer Sehnsucht nach einem sinnhaften Leben nehmen wir die äußeren Erscheinungen als „eine Entsprechung zum Himmel“ wahr. Weil wir dadurch aber in allem nur Spiegelbilder unserer selbst sehen, ist es uns unmöglich, zum Urgrund des Seins vorzudringen: dem Nichts. Besessenheit Erschaudern lasst ihr, Wäldermeere, mich wie Kathedralen!In uns’ren heimatlosen, […]

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Neue literarische Reise auf LiteraturPlanet

Reiseziel: eine unbekannte Südseeinsel Heute startet auf LiteraturPlanet eine neue literarische Reise. Auf ihr sind wir noch einmal mit der geheimnisvollen Südseeschönheit Paula unterwegs. Auf Paulas kleiner Südseeinsel gibt es keine Gefängnisse und keine Armee, keine Parteien und keinen Besitz. Vieles von dem, was für uns selbstverständlich ist, betrachtet sie deshalb mit staunenden Kinderaugen. Die […]

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Charles Baudelaire: La musique

Gedichte von Charles Baudelaire, 5 Die „erhebende Wirkung“ seiner Gedichte wollte Charles Baudelaire nicht allein durch deren Inhalt, sondern auch unmittelbar über den Sprachrhythmus und den Klang der Worte erzielen. Dadurch weist seine Dichtung eine besondere Nähe zur Musik auf. Die Musik Die Musik nimmt mich oft in sich auf wie ein Meer!Meinem bleichen Stern […]

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Charles Baudelaire: Der romantische Sonnenuntergang

Gedichte von Charles Baudelaire, 4 Als an einem Scharnier der Zeiten lebender Dichter war Charles Baudelaire besonders empfänglich für den „ennui romantique“ – einen Weltschmerz, der auf einem Gefühl der Unbehaustheit in der Welt bei gleichzeitigem Heimweh nach etwas unwiederbringlich Verlorenem beruhte. Aufflammend malt die Morgensonneden Mut des Tages in die Welt.Erglühend reifen Liebesschwüreim Feuer […]

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Charles Baudelaire: La fin de la journée (Das Ende des Tages)

Gedichte von Charles Baudelaire, 3 „Träumer“ ist in der Welt des Effizienzdenkens ein Schimpfwort. Für diejenigen, die in der Kunst zu Hause sind, liegt dagegen „alle Gewissheit (…) in den Träumen“. Sie glauben, wie Charles Baudelaire mit Edgar Allan Poe betont, „an die Träume als die einzigen Realitäten“. Das Ende des Tages Unter gespensterfahlen Himmelnrennt, […]

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