Vom Versuch, die Schatten zu umtanzen

Józef Barans Ballada na urodziny (Geburtstagsballade) An unserem Geburtstag feiern wir uns selbst. Vielleicht aber dient die Feier auch nur der Verdrängung des Schattenreichs, das mit jedem Jahr näher an uns heranrückt. – Eine Geburtstagsballade des polnischen Dichters Józef Baran. Geburtstagsballade Wenn die Schatten länger werden auf meinem Weg,wenn sie das Haus meiner Eltern umzüngelnund […]

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Das Spiegelprinzip. Gespräch über Lärm und Freiheitsrechte

Gespräche mit Paula/7 Lesung „Meine Freiheit endet im­mer dort, wo sie die Freiheit eines Anderen beeinträchtigt. Ich muss mein Tun also immer in den Augen eines Anderen spie­geln, um beurteilen zu können, ob ich mir die Freiheit dazu heraus­nehmen kann.“ Muße und Müßiggang Ich kenne kaum jemanden, der so leiden­schaftlich fau­len­zen kann wie Paula. Im […]

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Der Jungbrunnen des Frühlings

Die Ballada majowa (Mai-Ballade) des polnischen Dichters Józef Baran Wir alle wissen: Am Ende des Tunnels erwartet uns das Licht. Nur verlieren wir eben in der Finsternis des Tunnels den Glauben an das Licht. So ist – wie in Józef Barans Mai-Ballade – jedes Auftauchen aus den Dunkelheiten unseres Lebens für uns wie eine Rückkehr […]

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Das Versöhnungsgespräch. Gespräch über das Strafrecht

Gespräche mit Paula/6 „Wenn jemand ein Verbrechen begeht, fragen wir stets, welche Fehlentwicklun­gen in der Ge­mein­schaft dazu beigetragen haben. Deshalb sind auch immer alle gemeinsam dafür verant­wortlich, die Wunden, die die Tat hinter­lässt, zu behandeln.“ Lesung Die Metalltür des Winters Ein einziges Mal hat Paula mich mitten im Winter be­sucht. Es hat dafür einiger spe­zieller […]

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Das Tor zum Himmel

Adam Ziemianins Gedicht Pod wieczór (Am Abend) Als Scharnier zwischen Tag und Nacht ist der Abend ein Symbol für ein Tor in eine andere Welt. So trägt die Beschreibung einer Abendstimmung in einem Gedicht des polnischen Lyrikers Adam Ziemianin auch unverkennbar religiöse Züge. Am Abend Vertrauensvoll gen Himmeldie roten Fühler streckend,tastet sich die Waldameisein das […]

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Die Muschelkonferenz. Gespräch über das Steuerrecht

Gespräche mit Paula/5 Lesung „Wer nicht darüber mitbestimmen darf, was mit seinen Mu­scheln geschieht, dem kann auch nicht zugemutet wer­den, et­was von seinen sauer zusammengetrage­nen Schätzen an die Gemeinschaft ab­zutreten.“ Wie Paula sich kleidet Für die Dauer ihres Aufenthalts bei mir schlingt Paula sich immer ein buntes Tuch um den Körper, in dem sie dann […]

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Poetische Liebeserklärung an ein grünes Gebirge

Adam Ziemianins Gedicht Bieszczadzkie Anioły Das Bieszczady-Gebirge im Südosten Polens ist eines der letzten Naturparadiese Europas. Mit dem Gedicht Bieszczadzkie Anioły (Die Engel der Bieszczady-Berge) hat der polnische Lyriker Adam Ziemianin ihm ein poetisches Denkmal gesetzt. Die Engel der Bieszczady-Berge Alle Engel sind still. Besonders still abersind die Engel in den Bieszczady-Bergen.Triffst du einen, wird […]

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Die Würde des Produzenten. Gespräch über die Globalisierung

Gespräche mit Paula/4 „In jedem Klei­dungsstück prägt sich die Indivi­dualität des Men­schen aus, der es hergestellt hat. Des­halb gebietet es der Respekt vor der Herstellerin, ihre Individualität durch die Aufprägung ihrer Signatur zu würdigen.“ Podcast /Lesung Marienerscheinung im städtischen Dschungel Wenn man in der Stadt lebt, steht man ja eigent­lich immer in der Gefahr, die […]

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Der Zauberstab der Dichtung

Ein Gedicht von Adam Ziemianin Neuer Schwerpunkt am Poetry Day: Moderne polnische Gedichte Ein Gedicht kann uns einen anderen Blick auf die Welt schenken. Dieser andere Blick hat die Kraft, die Welt und uns selbst zu verändern. – Ein Gedicht des polnischen Lyrikers Adam Ziemianin, als Auftakt zu einer Reihe über moderne polnische Gedichte. Das […]

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Staffelarbeiten. Gespräch über Arbeitsteilung und Lohnpyramiden

Gespräche mit Paula/3 Paulas Lächeln Kaum eine menschliche Ausdrucksform ist so viel­ge­staltig wie das Lächeln. Es gibt das Adlerlächeln, das den Anderen auf Distanz hält, das hündisch-unterwürfige Lächeln, das katzenhaft gurrende Lächeln, das den An­deren in den Sog des eigenen Seins hinein­zieht, das priesterliche Lächeln, das sich austeilt wie eine Hostie. Die Welt des Lä­chelns […]

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