Die Würde des Produzenten – Gespräch über die Globalisierung

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Wenn man in der Stadt lebt, steht man ja eigentlich immer in der Gefahr, die Haltung eines Sklaven anzunehmen, der sich vor den Schlägen seines Herrn duckt. Ständig drohen Ampeln rot zu werden, Busse wegzufahren, die man unbedingt erreichen möchte, oder Autos aus Seitenstraßen auf einen zuzurasen. So gewöhnt man sich mit der Zeit automatisch eine fluchtbereit-abwehrende Haltung an.
Paula, meine Freundin aus der Südsee, dagegen erlebt den städtischen Dschungel aus der Distanz eines Völkerkundlers, der sich in der schützenden Obhut eines Einheimischen in das fremdartige Labyrinth vorwagt. So bewegt sie sich auch hier mit der gelassenen Anmut eines Menschen, der noch nichts von der Vertreibung aus dem Paradies weiß. Dies sichert ihr die Aufmerksamkeit der Passanten, die sich immer wieder mit der ungläubigen Sehnsucht eines Atheisten, der eine Marienerscheinung hat, nach ihr umdrehen.

ganzer Text: Produzentenwürde

Essay zum Thema: Geistesgift Gier

2 thoughts on “Die Würde des Produzenten – Gespräch über die Globalisierung

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